Montag, 6. Oktober 2014

Bookless - Wörter durchfluten die Zeit - Marah Woolf




Für Lucy besaßen Bücher eine eigene Persönlichkeit. Mal waren sie liebenswürdig und friedlich, mal störrisch und eitel. Einem Buch musste man auf behutsame Weise begegnen, damit es seine Geheimnisse preisgab. Nur dann ließ es den Leser in seine Welt." Rätselhafte Dinge ereignen sich in den unterirdischen Gewölben der Londoner Nationalbibliothek: Lucy entdeckt leere Bücher, deren Texte verschwunden sind und deren Einbände zu Staub zerfallen. Viel schwerer wiegt jedoch, dass die Menschen diese Texte vergessen haben. Niemand erinnert sich an sie - nur Lucy. Als die Bücher sie um Hilfe bitten und das Mal an ihrem Handgelenk ein seltsames Eigenleben entwickelt, steht Lucys Welt endgültig Kopf. Sie ist verzweifelt. Doch dann schleicht sich Nathan in ihr Herz, und sie hofft, dass er sie mit dieser Aufgabe nicht allein lässt …
 
 

Als Lucy einen Job im Archiev der Stadtbibliothek bekommt, freut sie sich sehr. Doch mit der Zeit merkt sie, dass die Bücher mit ihr reden. Als auch noch Bücher aus dem Gedächtnis von allen ausser ihrem verschwinden, kommt sie schnell dahinter, wer daran Schuld ist. Doch ausgerechnet in den Bösen hat sie sich verliebt. Doch auch Menschen können sich ändern.

Ich liebe die Bücher von Marah Woolf. Der Schreibstil ist flüssig und die Idee gut durchdacht. Die Geschichte springt nicht und fesselt von der ersten Seite an. Die Characktere sind gut beschrieben und bleiben sich treu. Umgebungen sind gut beschrieben und man kann sich alles gut vorstellen. Für mich ist dies wieder ein Buch, in dem sich alles mehr vor dem Auge abspielt, als im Text.



Ich kann das Buch nur empfehlen. Habe dieses Buch einfach nur verschlungen.

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