Montag, 6. Oktober 2014

Das Mädchen mit den Engelshänden - Anne Lück



Johanna kann seit ihrer Kindheit den Tod von Menschen mittels einer Berührung sehen. Als sie auf diese Weise ihre einzige Freundin Carla verliert, ist Johanna vollkommen am Ende. Sie begeht Selbstmord. Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod trifft sie auf Than – einen Todesengel, der ihr anbietet, ihr Leben ebenfalls als Todesengel fortzuführen. Als Johanna das Angebot annimmt, ahnt sie noch nicht im Geringsten, was sie erwarten wird – die Intrigen der Engel, eine neue Liebe und eine Freundschaft, die weit über den Tod hinausgeht.


Johanna hat eine Sozialphobie. Als sie Carla kennen lernt, verändert sich ihr Leben schlagartig. Carla ist die beste Freundin, die man sich vorstellen kann. Johanna hat nur ein Problem. Jeden, den sie mit ihren Händen berührt, stirbt. So sind ihre Eltern, die Nachbarin und der Klassenkamerad gestorben. Als das mit Carla passier, sieht Johanna keinen anderen Ausweg als Selbstmord. Als sie tot ist, bekommt sie die Wahl: entweder Hölle oder sie arbeitet als Todesengel mit Than zusammen. Zusammen mit Than erfüllt sie ihre Aufgabe und muss erkennen, dass ihre Freundin Carla auf der Gegenseite bei den Gottesengeln gelandet ist. Als der stolze Engel Michael versucht sie zu töten nimmt die Geschichte seinen Lauf und Johanna bekommt ihre zweite Chance.

Die Geschichte hat mich seit dem ersten Wort gefesselt und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Personen sind liebevoll beschrieben und gut sich vorzustellen. Die Umgebungen waren genauso gut beschrieben. Die Darstellung der Gefühlswelt der Protagonistin ist schwierig darzustellen, doch das wurde sehr gut gemeistert. Ich konnte mich sehr gut mit Johanna identifizieren und habe direkt mit ihr gefühlt. Die Geschichte bereitet die eine oder andere Überraschung: positiv und auch negativ.


Ich kann das Buch nur empfehlen. Fesselnd und packend zugleich mit einigen Überraschungen, von denen man nichts geahnt hat.

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