Mittwoch, 10. Dezember 2014

28 Jahre danach von Skara Daniell

 Cover:

 
Allgemeines:

 Buchformat: Taschenbuch
Seitenzahl: 420 Seiten
Sprache: Deutsch
Verlag: Create Space Independent Platform
Kosten: 13,95 €

Inhalt:

Ein postapokalyptischer Roman von Überlebenskünstlern im Mittelalter der Zukunft: Seit dem Weltuntergang, der den Großteil der Menschheit dahinraffte, sind knapp drei Jahrzehnte verstrichen. In den Ruinen der Dörfer führen die letzten Deutschen ein schlichtes, genügsames Leben; einzig die Stadt bietet noch Raum für eine Volksmasse, die an der Alten Ordnung festhält und dem nahenden Ende mit allen Mitteln entgegenzuwirken versucht. --- Die 21-jährige Franziska und ihr jüngerer Bruder Leo bewohnen einen der verlassenen Orte und haben sich mit ihrem Dasein arrangiert - bis Fremde auftauchen, die einer Gruppe Überlebender angehören: den Westvarren. Dass sie irgendein Geheimnis hüten, ist Franziska von Anfang an bewusst. Warum sonst sollten sowohl Städter als auch Söldner hinter ihnen her sein?

Rezension:

Durch eine Seuche existieren nurnoch wenige Meschen auf der Erde. Die Fortpflanzung ist durch die Suche sehr eingeschränkt und die Menscheit ist bedroht. Unter den Bewohnern des Mittelalters der Zukunft befindet sich Franziska und ihr Bruder Leo. Als die Beiden, die in einem Geisterdorf alleine leben, auf Fremde treffen, ändert sich ihr Leben schlagartig. Leo und Franziska werden in die Gesellschaft der Westvarren aufgenommen und müssen sich mit einer neuen Situation arrangieren. Sie erfahren, was in 28 Jahre davor passiert ist und welche Gefahren draussen herrschen. Als Robin Larcänn auftraucht, ändert sich das Leben der Westvarren schlagartig.

Anfangs war ich kritisch gegenüber des Buches. Es war verwirrend, weil immer davon gesprochen wurde, dass etwas vor 28 Jahren passiert ist, doch nie wurde erwähnt, was genau passierte. Aber im Laufe der Geschichte konnte ich das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein wahnsinnig gutes Buch und ich man möchte immer mehr davon haben. Als ich durch war, war ich traurig, weil es erstmal vorbei war.
Ich habe innerhalb der ersten Seiten direkt in das Buch gefunden. Auch wenn man anfangs etwas verwirrt ist, packt einen das Buch und lässt einen nicht mehr los. Die Worte scheinen genau gewählt zu sein und viele kleine Details lassen die Geschichte leben. Die Umgebungen sind vielleicht nicht allzu ausführlich beschrieben, dafür aber mit den wichtigsten Details um sich alles gut vorstellen zu können.
Die Characktere der Geschichte waren einem an sich immer sehr sympathisch und haben die Geschichte richtig zum Leben erweckt. Franziska war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist misstrauisch und nur auf das Wohl ihres Bruders bedacht. Für ihn stellt sie ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse in den Hintergrund. Die Geschichte ist aus der Perspektive von Franziska erzählt und man leidet und fühlt richtig mit ihr.
Ich fand es sehr interessant, dass Geräte aus unserer heutigen Zeit erwähnt werden, aber die Characktere oftmals damit nichts anfangen können, weil sie es nicht kennen. Diese halbe Ahnungslosigkeit hat Skara Daniell kontinuierlich durch die gesammte Geschichte gezogen.

Fazit:

Ein sehr gutes Buch. Man wird in eine Welt entführt, die das Mittelalter in der Zukunft darstellt. Eine packende Geschichte, die einen von der ersten bis zur letzten Seite packt. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Deswegen gibt es:
5 Schmetterlinge

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