Samstag, 3. Januar 2015

Stirb leise, mein Engel von Andreas Götz

Cover:


Allgemeines:

Buchformat: Hard Cover
Seitenzahl: 365
Originalsprache: deutsch
Verlag: Friedrich Oetinger
Kosten: 16,95€

Die ersten drei Sätze:

"Ich hab Angst, Tristan." Bitte nicht! Du killst mich, Mädchen. Mach jetzt bloß keinen Rückzieher!

Klappentext:

Drei tote Mädchen, ein dunkles Geheimnis und ein teuflisches Spiel: ein Thriller, der unter die Haut geht! München, das Ende eines heißen Sommers. Drei Mädchen sterben innerhalb weniger Wochen und wie es scheint, aus eigenem Entschluss. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn alle drei wollten mit ihrer großen Liebe in den Tod gehen. Und sie ahnten nicht, dass ausgerechnet er, der mit ihnen sterben wollte, sich als ihr schlimmster Feind entpuppen würde. 

Rezension:

Saschas Leben ist verkorkst. Sein Vater ist während des Dienstes gestorben und seine Mutter stürzt sich in Arbeit. Deswegen schickt sie ihn zum Psychologen. In seine neue Nachbarin Joy verliebt er sich direkt, will sich das aber nicht eingestehen. Vor einer Therapiestunde lernt er Nathalie kennen. Diese lässt ihn aber wegen einem geheimnisvollen Tristan sitzen. Als Nathalie sich das Leben nimmt, versteht Sascha gar nichts mehr. Er fängt mit Joy an, Nachforschungen anzustellen. Er möchte Tristan finden und ihn fragen, warum Nathalie sich umgebracht hat. Durch seine Nachforschungen stößt er jedoch auf ein Geheimnis und ahnt gar nicht, wie sehr er in dem ganzen mit drin steckt.

Nachdem ich nach den ersten 12 Seiten ein halbes Jahr Pause gemacht hatte, habe ich dieses Buch endlich verschlungen. Ich kann noch immer nicht verstehen, warum, denn dieses Buch ist absolut der Hammer. Dieser Thriller geht absolut unter die Haut.
Ich habe mich anfangs gefragt, was das Buch mit Sascha zu tun hat, denn erwartet hätte ich, dass es um ein Mädchen geht, dass diesen Mysteriösen kennen lernt und es so einen Wettlauf gegen die Zeit gibt. Aber als Sascha Natalie kennen lernt und man ahnt, dass sie stirbt, war es logisch, dass er ermitteln wird und auf einige Überraschungen stoßen wird.
Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Die Wortwahl des Autors gefällt mir sehr. Dadurch, dass sehr häufig die Perspektiven gewechselt werden, bleibt das Buch sehr spannend. Am meisten hat mir gefallen, wenn man in der Perspektive des Mörders war.
Die Charaktere waren auch sehr gut durchdacht und handeln auch demnach.
Dieses Buch geht auch ein wenig tiefer. Der Mörder hat schwere psychische Probleme, weil dieser von seinen Eltern nicht als das akzeptiert wurde, was er war. Es weist die Eltern darauf hin, ihre Kinder so zu akzeptieren, wie sie sind und sie deswegen nicht zu verurteilen, dass sie vielleicht ein Mädchen sind, anstatt ein Junge. Denn die Zurückweisung der Eltern kann ziemlich viel mit den Kindern machen. 

Fazit:

Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist spannend, geht unter die Haut und ist tiefgründig. Alles, was das Herz begehrt.

Deswegen gibt es:
5 Schmetterlinge

Kommentare:

  1. Hallo Alex^^
    Danke, dass du an mich gedacht hast und deine Rezi lässt das Buch nun ein wenig auf meiner WuLi nach oben rutschen!
    Es hört sich auf jeden Fall spannender an, als "Hörst du den Tod?", aber das hat der KT ja schon bestätigt. Nun setzt deine Rezi noch eins oben drauf. Supi!! :)

    Welches wird dein nächstes Buch sein?? *neugierig*
    LG Andrea

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    1. Angefangen hab ich jetzt "zurück nach Holly Hill " von Alexandra Pilz ;)

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  2. Hallo Alex,

    ich habe mir das Buch mal als eBook "gekauft", als es kostenlos war. Seitdem SUBt es auf meinem eBook-Reader rum... aber nach deiner Rezi werde ich demnächst mal reinlesen. Vielleicht kann es mich ja auch so begeistern :)

    Liebe Grüße <3
    Alena

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    1. Es lohnt sich wirklich ;) ich war am Anfang skeptisch. Man brauxht nur so 30 Seiten um richtig rein zu kommen

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