Freitag, 16. Januar 2015

Traumblut von D.C. Odesza und Lexy v. Golden

Cover:

 
 Allgemein:

Buchformat: E-Book/Taschenbuch
Seitenzahl: 388
Originalsprache: deutsch
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Kosten: 3,99 € / 11,90 €

Die ersten drei Sätze:

Ein eisiger Wind blies durch das Fenster, als Leya aufsah und Mélusine den Salon betrat. Mit ihren großen, lavendelfarbenen Augen blickte sie Leya entgegen, die auf dem Gesicht ihrer Freundin die Vorfreude sah. Leya lehnte sich auf der breiten weißen Couch zurück, hob ihre langen Beine auf die Sitzfläche und überkreuzte ihre Knöchel.

Klappentext:

Eine Stadt. Zwei Wesen – Traumdiebe und Illusionisten – die sie für sich beanspruchen wollen. Wieder finden die Sirasons – Die Spiele um die Herrschaft statt. Die vierundzwanzigjährige Leya wird von den Menschen gewählt, um als Traumdiebin an den Spielen teilzunehmen. Doch auch die Söhne des Herrschers, Yeal und Dijon, werden gewählt, um die Herrschaft der Illusionisten zu vertreten. Allerdings verlaufen die Spiele anders, als Leya erwartet. Die Etappen sind schwieriger, der Dämon in ihr wird viele Hindernisse überwinden müssen und sie steht immer einen Schritt davor, aufzugeben … Wird sie es schaffen, die Spiele zu gewinnen, damit die Traumdiebe die grausame Herrschaft des Lord Parsen ablösen können? Und was ist mit Yeal Parsen, der seine eigenen Absichten hegt und Leya mit seinen Illusionen manipuliert? Bleibt er weiterhin ihr ärgster Feind oder ist er bereit, sie die Spiele gewinnen zu lassen?

Rezension:

Die Traumdiebe werden von den Illusionisten unterdrückt. Die Menschen sind zweigeteilt in Träumer und Nichtträumer. Leya, eine der Traumdiebe, möchte sich dieser Herrschaft nicht mehr beugen. Bei den jährlichen Sirasons möchte sie kämpfen und gewinnen, um den jetzigen Lord und Herrscher zu stürzen. Sie schafft es vom Volk unter die Kandidaten gewählt zu werden und gibt alles, um zu gewinnen. Als sich jedoch herraus stellt, dass sie unter nicht fairen Bedingungen antritt, eskaliert die Situation. Als sich dann auch noch Yeal Parsen, der Sohn des jetzigen Herrschers, an ihre Fersen hängt, ist das Chaos perfekt und nichts kommt, wie man es erwartet.

Ehrlich gesagt war ich ein wenig enttäuscht von diesem Buch. Die Idee finde ich sehr gut, auch wenn mich das ganze ein wenig an Panem erinnert hat. Der Textstil wirkt unausgereift und die Wortwahl gefällt mir nicht wirklich. Das Buch lässt sich zwar sehr flüssig lesen, aber die Beschreibungen finde ich etwas unrund. Teilweise waren mir die Beschreibungen an den falschen Stellen.
Für mich wurde hier aber auch eine falsche Erzählperspektive gewählt. Hätte man in der Ich-Perspektive geschrieben, wäre die Geschichte ganz anders rüber gekommen. Ab der Hälfte des Buches ist die Perspektive zwischen Leya und Yeal gesprungen. Teilweise haben sich die beiden Perspektiven sogar vermischt.
Die Handlung war gut durchdacht und ist an sich stimmig. Ein paar Mal war diese für mich jedoch etwas verwirrend. 
Das Gebilde aus Illusionisten und Traumdieben fand ich gut durchdacht. Die Hauptcharacktere an sich waren mir sympathisch und haben sich der Geschichte gut angepasst. Sie haben so gehandelt, wie man es erwartet und haben sich mit der Geschichte entwickelt. Sie wurden vorgestellt und man hat nicht am Ende irgendwelche Characktereigenschaften gefunden, wo man sich dachte, dass diese grade dazuerfunden waren.
Es gab natürlich ein paar Überraschungen und Sachen, die man nicht ganz erwartet hatte. Das Ende fand ich sehr gelungen. Der Stil des Buches hat sich auch mit der Geschichte entwickelt. Die letzten 30 Prozent haben die Geschichte nochmal richtig rausgehauen. Denn den ganzen Anfang über und auch während der Spiele fand ich das Buch nicht wirklich spannend, da hatte mir irgendetwas gefehlt. Später kam jedoch dieses etwas.

Fazit:

Zusammengefasst kann ich sagen, dass mich dieses Buch enttäuscht hat und mir nicht wirklich gefallen hat. Die Idee war sehr gut, aber die umsetzung war nicht ganz ausgereift. Wirklich Schade.

Deswegen gibt es:
2 Schmetterlinge

1 Kommentar:

  1. Schade, dass hört sich nicht so grandios an!
    Die Geschichte verband ich auch mit Panem, aber das habe ich erst vor nächsten Monat zu lesen, dh ich bin noch Panem unerfahren. Zwar ist es schön, dass das Ende gut war.
    Und der Schreibstil so schlimm? Musstest dich durch die Story kämpfen oder hat einfach die Spannung gefehlt??

    LG
    Andrea

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