Dienstag, 3. März 2015

Das Meer der Seelen von Jodi Meadows

Cover:


Allgemein:

Buchformat: E-Book / Broschiert
Seitenzahl: 352
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Erin Incarnate
Verlag: Goldmann Verlag
Kosten: 9,99 € / 12,99 €

 Die ersten drei Sätze:

Ich bin nicht wieder geboren. Als ich begriff, wie sehr mich das von allen anderen unterschied, war ich fünf. Es war die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche im Jahr Seelen, die Seelennacht, in der sich die Leute erzählen, was sie vor drei Leben gemacht haben. Vor zehn Leben.

Klappentext:

Ana ist das Mädchen mit der reinen, neuen Seele. Und das macht sie zur Außenseiterin. Denn jeder in ihrer Welt wurde mehrmals wiedergeboren und kann sich an seine vorherigen Leben erinnern. Doch als Ana geboren wurde, passierte etwas Ungewöhnliches: Eine Seele musste für sie sterben. Weil jeder dies als schlechtes Omen deutet, will niemand etwas mit ihr zu tun haben, niemand außer Sam. Doch plötzlich greifen schreckliche Wesen an. Trägt Ana tatsächlich die Schuld daran? Sie wird es herausfinden müssen, wenn sie in dieser Welt überleben will ...
Inhalt:

Ana hält sich für Seelenlos. Sie ist die einzige Neuseele, die seit fünftausend Jahren geboren wurde. Das bekommt sie zu spüren. Ihre Mutter verachtet sie und war nie nett zu ihr. Als Ana 18 wird, bricht sie auf um herauszufinden, warum sie geboren wurde. Bei ihrer Suche trifft sie auf Sam, der Einzige, der ihr nichts böses möchte. Dank ihm hat sie endlich wieder Freude am Leben gefunde, doch diese Freude soll nicht lange anhalten.

Handlung

Der Anfang geht sehr rasant los. Die Geschichte startet mit dem Auszug von Ana aus dem Haus ihrer Mutter. Bis sie in Heart ankommt, ist es spannend und sie entkommt mehrmals knapp dem Tod. Man lernt auch relativ schnell Sam kennen, der ihr freundlich gegenüber tritt. Als sie jedoch in Heart ankommt, bleibt die Geschichte gefühlt stehen. Sie versucht etwas über ihren Ursprung zu erfahren, das jedoch ziemlich unmöglich scheint. Zum Ende hin wird es nochmal spannend und gleichzeit ein wenig exzentrisch. Ich konnte am Ende nur den Kopf schütteln.

Schreibstil:

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und hat mich von der ersten Seite an gepackt und mir durch das Buch geholfen. Es lässt sich leicht und flüssig lesen. Man erlebt die Geschichte direkt aus der Sicht von Ana und baut zu ihr relativ schnell eine Verbindung her.

Protagonisten:

Ana ist einsam und jedem gegenüber misstrauisch. Man hat ihr eingeredet, dass sie Seelenlos ist und nichts fühlen darf. Diese Gefühle ziehen sich durch das Buch und nerven ein wenig. Mit der Zeit bessert sich das ganze. Sie entwickelt nicht einfach neue Eigenschaften, sondern entwickelt sich mit der Geschichte.
Sam fand ich am Anfang etwas mysteriös. Er ist so darauf aus etwas über Ana zu empfinden, dass man einfach misstrauisch werden muss. Er ist zwar sehr fürsorglich, aber seine Geheimniskrämerei hat mich gestört und ich konnte keine richtige Verbindung zu ihm herstellen.

Fazit:

An sich ist dieses Buch gut. Es lässt sich leicht lesen und packt einen. Die Protagonisten dagegen haben mich jetzt nicht gepackt und ich bin mit ihnen nicht so warm geworden. Das Buch wurde so sehr gelobt, dass ich mit einem gewissen Anspruch begonnen hatte zu lesen. Die Fortsetzungen werde ich mir auch nicht holen.

Deswegen gibt es:

3 von 5 Schmetterlinge

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