Montag, 16. März 2015

Sei mein Tod von Arwyn Yale

 Cover:


Allgemeines:

Buchformate: E-Book / Taschenbuch
Seitenzahl: 227
Originalsprache: deutsch
Verlag: Amazon Publishing
Kosten: 4,99 € / 9,99 €

Die ersten drei Sätze

Mit dem Zeigefinger malte sie Ketchupblüten auf die Tischplatte. Nur mit Mühe konnte sie ihre Augen offen halten, die Lider wollten immer wieder zufallen. Ihr Blick glitt durch den schmalen Spalt der Gardine.

Klappentext:

 Kayley Dugall ist eine polizeibekannte Ausreißerin. Als sie erneut verschwindet, nimmt die Polizei die Sache nicht sonderlich ernst, hatte sie doch erst kurz zuvor im Beisein mehrerer Polizisten ihr erneutes Weglaufen angekündigt. Privatdetektiv Nathan O’Brian wird schnell klar, dass Kayley in großer Gefahr schwebt, als er auf ihrem Laptop einen Songtext findet, der zu einem Entführungsfall im Jahr 1991 führt. Damals war die zwölfjährige Samantha Slater über ein Jahr lang in der Gewalt eines Entführers gewesen, dessen Identität sie aus Angst nie preisgab. Bei seinen Nachforschungen gerät Nathan an die Grenze seiner Belastbarkeit, denn die Ermittlungen bringen seine eigene Familie in Gefahr …

Inhalt:

Noreens Schwester ist eine polizeilich bekannte Ausreisserin. Als diese spurlos verschwindet, nimmt die Polizei dies nicht ernst. Doch die Familie weiss, dass sie dieses Mal wirklich nicht weggelaufen ist. Noreen bittet Nathan sie zu finden. Er ahnt zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass dieser Fall ihn persönlich betrifft und er sogar um seine Familie bangen muss...

Handlung:

Todesschwestern war schon wahnsinn, aber Sei mein Tod übertrifft dieses noch einmal. Gleich zu Anfang wird man mitten in die Entführung eines Mädchen geworfen. Nach der kurzen Szene springt das Buch wieder in die Gegenwart. Die Geschichte baut sich ziemlich schnell auf und Nathan stolpert quasi direkt in die Ermittlung. Dieser Fall ist nicht nur irgend ein Fall. Das wird dem Leser ziemlich schnell klar. Er merkt ziemlich schnell, dass er nicht nur um sich selbst Gedanken machen muss, sondern dass dieser Fall gefährlich für seine Familie und auch für seine Sekretärin Noreen ist. Gleichzeitig wird er mit seiner Vergangeheit konfrontiert.
Die Handlung ist gut durchdacht. Man bekommt immer nach und nach ein paar Happen vorgeworfen, aber niemals zu viel, sodass es immer spannender wird und aber auch nicht zu wenig, dass es langweilig wird. Gleichzeitig gibt es viele Überraschungen und Wendungen. Das Buch fängt mit einer gewissen Spannung an und steigert sich bis zum Ende ziemlich.

Sprache:

Die Sprache gefällt mir sehr gut. Sie ist weder kompliziert noch einfach gewählt und lässt sich hervorragend und flüssig lesen. Man merkt gar nicht, wie schnell man durch das Buch fliegt. Die Dialoge und auch die Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen und haben einfach perfekt in das ganze rein gepasst.

Protagonisten:

Da dieses Buch der zweite Fall für Nathan O'Brian war, kannte man die Protagonisten schon. Diese waren noch genauso gut durchdacht und strukturiert, wie im ersten Fall. Man konnte sich sogar sehr gut an diese erinnern und mir sind keine plötzlichen Veränderungen aufgefallen. Die Personen sind einem direkt sympathisch und man kann sich gut mit ihnen identifizieren.

Fazit:

Ein echt gelungenes Buch, dass ich nur empfehlen kann. Hier passt einfach alles. Das Buch ist von der ersten Seite an spannend und fesselt einen auf anhieb. Mit den Protagonisten kann man sich gut identifizieren. Ich bin mit einer hohen Erwartung an dieses Buch gegangen und wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch finde ich noch gelungener als Todesschwestern

Deswegen gibt es:
5 von 5 Schmetterlingen

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