Dienstag, 28. April 2015

May Bee von Thomas Maiden

Cover:

Allgemeines 

Buchformate: Taschenbuch / E-Book
Seitenzahl: 300
Originalsprache: deutsch
Kosten: 9,99 € / 1,49 €

Klappentext:

Wer rettet May aus der Honig-Hölle?

Jungkommissarin May bekommt die saure Gurke unter den verzwickten Fällen: Sie muss Konsul Bolaire finden, einen korrupten Widerling, der auf einem gewissen Schloss Taubenschlag verschwunden ist. Man sagt, dort draußen würde eine Drogenbaronin ihre letzten Pillen an die Bienen verfüttern. Mysteriös.

Entnervt von Bürokratie und Beamtenmief bricht May einzig mit ihrer Freundin Tuh auf; einer durchgeknallten Kioskbesitzerin, die mit bengalischen Experimenten und der Laune einer wandelnden Zitrone dafür sorgt, dass der Fall zum bunten Trip wird. Hinter Mauern aus Honig - zwischen bösen Bienen und magischen Pilzen - entdecken die beiden Entsetzliches. Zum Glück lernt May den schüchternen Jo kennen, der so romantisch die Krümel der Butter-Hörnchen wegwischen kann. Wird es den Drei gelingen, die Honig-Hölle zu versalzen?

MAY BEE erzählt von zwei ungewöhnlichen Frauen und der Magie des Ausreißens. In einer Welt voller Bullen machen May und Tuh die Fliege - und entdecken, dass man auch im Alleingang die Richtigen retten kann. Kafkaeskes Pop-Abenteuer mit schrägen Bienen.

Inhalt

May steht kurz vor ihrer Beförderung. In einer Dienstbesprechung traut sie sich den Mund aufzumachen und bekommt prompt den Fall des Konsuls zugewiesen. Obwohl sie nett und freundlich zu den Kollegen ist, ist sie die Böse. Da sie das Team sowieso nicht zusammen bekommen hat, brennt sie mit ihrer Freundin Tuh durch und diese machen sich auf die Suche nach dem Konsul. Bei der Drogenbaronin treffen sie auf mysteriöse Gefolgsleute und Killerbienen. Bis die Situation irgendwann eskaliert.

Handlung / Idee

Das Buch hat mir gut gefallen. Die Idee finde ich gut und auch gut umgesetzt. Die Handlung war an sich gut strukturiert und durchdacht. Ich fand es erst etwas verwirrend, warum die Bienen so aggressiv waren und die mysteriösen Gefolgsleute so komisch, aber dies hat sich relativ bald aufgeklärt. Anfangs dachte ich, dass die Protagonisten Bienen sind, aber da hatte ich nur den Klappentext falsch gelesen.

Sprache

Die Sprache war gut gewählt und ließ sich gut und flüssig lesen. Die Wortwahl an sich fand ich auch gelungen, das Einzige, das mich gestört hat, war, dass ständig das Wort rülpsen gewählt wurde. Ich bin was das Wort angeht eigentlich nicht empfindlich, aber es wurde ständig wiederholt und irgendwann wollte ich es einfach nicht mehr lesen. Es verwirrt mich, wenn Leute eher rülpsen als miteinander zu reden.

Protagonisten

Die Protagonisten waren gut durchdacht. Sie hatten ihre Eigenschaften und diese haben sie auch behalten. Sie haben sich mit der Geschichte entwickelt. Bis auf May waren mir jedoch alle Charaktere ziemlich unsympathisch. Was ein wenig schade war, weil ja selbst Jo und Tuh nicht meins waren. Das fand ich schade, weil mich das ein wenig demotivier hat.

Fazit

Die Idee und die Sprache fand ich gelungen. Mir hat das Buch auch gut gefallen, aber dadurch, dass die Personen nicht so sympathisch waren, fand ich es mit der Zeit relativ anstrengend zu lesen. Dennoch kann ich das Buch nur empfehlen, denn Spaß ist auf jeden Fall garantiert.

Meine Bewertung

 4 von 5 Schmetterlingen

1 Kommentar:

  1. Das mit dem 'rülpsen' ging mir ähnlich - ich empfinde Ekel und kann mir nicht vorstellen, wie sowas real geht. Ich hab das aber schon in anderen Büchern gelesen. Vermutlich geht es darum, das Rebellische Thus zu verdeutlichen - sie hat keine Lust auf das Gespräch und eigentlich viel, viel Wichtigeres zu tun :-)

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