Montag, 4. Mai 2015

Birdbox - Schließe deine Augen von Josh Malerman

 Cover:

 
Allgemeines:

Buchformat: Gebunden / E-Book
Seitenzahl: 320
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: BirdBox
Verlag: Penhaligon Verlag
Kosten: 19,99 € / 15,99€

Die ersten drei Sätze:

Malorie steht in der Küche und überlegt. Ihre Hände sind feucht. Sie zittert und tippt mit ihrem großen Zeh nervös auf den rissigen Fliesenboden.

Klappentext:

Ich sehe was, das du nicht siehst - und es ist tödlich...

Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet …


Inhalt

Als sich die Meldungen über mysteriöse Vorfälle überschlagen, ist Malorie schwanger. Anfangs glaubte sie nicht daran, aber als ihre Schwester selber diesem Wahnsinn verfällt, flieht sie aus ihrem Haus einer Anzeige folgend. Dort trifft sie auf eine Gemeinschaft und lebt mit ihnen auf engstem Raum zusammen. Bis Garry auftaucht und die Situation droht zu eskalieren…

Idee / Handlung

Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Mich hatte das dunkle Cover angesprochen und der Klappentext hörte sich auch interessant. Nach einer Leseprobe war ich so fasziniert, dass ich dieses unbedingt haben musste und es direkt lesen musste. Die Idee fand ich gut und auch gelungen umgesetzt und ausgearbeitet. Die Handlung ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt: Malorie verlässt mit ihren Kindern das Haus. Außerdem erfährt man, wie es zu alldem gekommen ist. Die Sprünge zwischen den Zeiten finde ich gut gewählt, sodass es immer spannend bleibt.

Sprache

Der Roman ließ sich sehr leicht und flüssig lesen. Die Wortwahl fand ich geschickt gewählt. Ich hatte nicht nur das Gefühl das Buch zu lesen, sondern mitten in dem Haus zu sein. Ich habe mit Malorie und der Gemeinschaft gelitten und hatte genauso Angst. Teilweise waren Szenen dabei, bei denen ich richtig Gänsehaut hatte und mich teilweise auch gefürchtet habe. Hierbei müsst ihr bedenken, dass ich sowieso ein eher ängstlicher Mensch bin. Besonders aufgefallen sind mir die Beschreibung der inneren Zerrissenheit von Malorie selber und ihre ständige Angst. Diese inneren Gefühle sind richtig gut beschrieben und haben das Buch belebt.

Protagonisten

Der erste Eindruck von Malorie ist nicht so gut gewesen. Man wird mitten ins Geschehe geworfen und denkt, dass sie eine Rabenmutter ist. Relativ schnell begreift man jedoch, was wirklich los ist und sie wird mir direkt sympathischer. Ich finde, dass man sich sehr gut mit ihr identifizieren kann und ihr Verhalten versteht. Sie ist sehr auf das Wohl der Gemeinschaft bedacht.
Tom ist der Halt der Gemeinschaft. Ohne ihn wären sich alle schon lange an die Gurgel gegangen. Er ist sehr sympathisch und man muss ihn einfach mögen.
Don ist der Skeptiker und Zweifler. Er hat vor allem Angst und möchte eigentlich auch niemanden mehr in der Gemeinschaft haben. Psychisch ist er sehr labil und kommt mit der Situation nicht gut zurecht.
Die anderen der Gemeinschaft – Cheryl, Olympia, Jules und Felix – sind zwar immer da, fallen aber nicht so sehr auf wie die anderen drei Charaktere.

Fazit

Zusammengefasst kann ich das Buch nur empfehlen. Es hat alles, was ein super Buch braucht. Gut durchdachte Protagonisten, Spannung und Spaß.  Es lässt sich super leicht lesen und ist unglaublich spannend. Mir hat dieses Buch Gänsehaut erzeugt und ich fand es teilweise ziemlich gruselig. 

Meine Bewertung:
 5 von 5 Schmetterlingen

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