Freitag, 17. Juli 2015

[Rezension] Der Bilderwächter von Monika Feth


 
Zwei Jahre lang hat Jettes Freundin Ilka den Nachlass ihres berühmten Bruders nicht angerührt. Als sie nun das erste Mal die Bilder von Ruben in Augenschein nimmt, ist es, als hätte sie die Büchse der Pandora geöffnet. Ein Mitarbeiter von Rubens Nachlassverwalter wird tot aufgefunden und ein unglaublicher Medienrummel bricht über Ilka herein. Jette und Merle ermitteln im Wettlauf gegen die Zeit, denn Ilka selbst gerät ins Blickfeld des Mörders ...



Buchformate: Taschenbuch / E-Book / Hörbuch
Seitenzahl: 480 Seiten
Verlag: cbt
Originalsprache: deutsch
Kosten: 10,99 € / 9,49 € / 19,99 €
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Ruben Helmbach ist nun seit zwei Jahren Tod. Ilka konnte die Erinnerungen gut verdrängen und ihr Leben ging gerade bergauf. Doch dann kam ein brief von Torsten Uhland, der der Nachlassverwalter ihres Bruders ist und die ganze Geschichte wird wieder aufgerollt. Als auch noch der Mitarbeiter von Torsten Uhland umgebracht wurde, ahnen Ilka, Jette und Merle, das sie tief in der Geschichte mit drin stecken...


Als ich den Inhalt gelesen hatte, war ich schon skeptisch. Muss die arme Ilka schon wieder alles durchleben? Sind der Autorin die Gedanken ausgegangen? Die Idee finde ich daher eher etwas langweilig. Die Umsetzung fand ich richtig mies. Ich musste das Buch nach 300 Seiten aufhören, weil ich absolut keine Lust mehr hatte. In den 300 Seiten ist kaum etwas passiert und die Spannung fehlt total. Die innere Verstörtheit von Ilka, die sie eigentlich haben sollte, kommt kaum rüber. Die Szenen mit Jette und Merle sind kaum vorhanden. Alles, was ich sonst so an den Büchern von Monika Feth geschätzt habe, war nicht vorhanden.


Die 300 Seiten haben sich gut und flüssig lesen lassen. Ich bin teilweise über Wörter gestolpert, die ich nie benutzen würde, aber das ist ja jedem selber überlassen und kein Makel an der Sprache selbst. Die Wortwahl an sich war ganz in Ordnung, aber mir hat das gewisse etwas gefehlt und die Spannung war nicht vorhanden. Normalerweise konnte ich das Buch immer kaum aus der Hand legen.


Die einzelnen Personen sind genauso wie ich sie in Erinnerung hatte. Sie sind klar strukturiert und durchdacht Sie sind mir sehr sympathisch und mit der Zeit auch ans Herz gewachsen. Mir ist hierbei nur ein wenig aufgefallen, dass die Beschreibungen der inneren Gefühle mir etwas gefehlt hat.


Leider kann ich dieses Buch nicht empfehlen. Hier passt einiges nicht zusammen und auch die Idee und Handlung finde ich nicht richtig ausgereift. Tweilweise finde ich auch die Beschreibungen nicht zufriedenstellend. Echt schade.

Deswegen gibt es
1 von 5 Schmetterlingen

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