Montag, 31. August 2015

[Rezension] Lavendelmond von Mella Dumont



 Was tust du, wenn du von der Schwester deiner großen Liebe heimlich um Hilfe gebeten wirst? Lina kann Gefühle als farbige Auren sehen und wollte sich in den Semesterferien eigentlich auf den Unterricht in dieser besonderen Fähigkeit konzentrieren. Außerdem kümmert sie sich um ihre Tante, die nach einem Angriff durch den Wagner-Clan – dem auch ihr Freund Leo angehört – ins Koma gefallen ist. Doch Leos quirlige Schwester wirbelt Linas Alltag bald gründlich durcheinander. Und obwohl Tante Mel kein Wort sprechen kann, spinnen sich die alten Fäden ihres Feldzuges gegen die Wagners bis in die Gegenwart: Lina erhält eine skandalträchtige Nachricht – und natürlich sind alle davon überzeugt, dass sie sich auf den Spuren ihrer Tante kopfüber ins Verderben stürzt


Buchformate: Taschenbuch / E-Book
Seitenzahl:346
Originalsprache: Deutsch
Kosten: 11,99 € / 3,99 €


Lina hat überlebt und ist eine der mächtigsten im Mahler-Clan. Als Leos Schwester auftaucht, wirbelt sie Linas Leben auf, denn sie darf Leo nicht verraten, dass Marie bei ihr ist. Nebenbei soll sie zu einer Lehrerin gehen, die ihr unsympathisch erscheint und alles daran tut um Linas Fähigkeiten zu bremsen. Als sie einen mysteriösen Brief ihrer Tante erhält, ahnt sie, dass alles zusammen zu hängen scheint und gerät wieder in Gefahr.


Lange habe ich für diese Rezi gebraucht, denn das Buch habe ich schon vor sehr langer Zeit gelesen und auch die Rezi schon geschrieben. Nur vergessen zu veröffentlichen.

Lange hat man auf dieses Buch gewartet und endlich ist es da. Wenn man so lange auf ein Buch wartet, dann hat man natürlich hohe Ansprüche. Und die wurden größenteils erfüllt. Ich hatte ein paar Lücken, weil es wirklich lange her war.
Das Buch ist voller Spannung, da man von Anfang an ahnt, dass etwas nicht stimmt und irgendwie alles zusammenhängen muss, aber einem immer nur kleine Happen vorgeworfen werden und es erst relativ aufgeklärt wird. Die Handlung ist chronologisch und springt nicht hin und her.

Ich bin ein Fan von Büchern in der Ich-Perpektive. Dieses Buch hat einen allwissenden Erzähler, aber das passt hier auch perfekt rein. Die Wortwahl fand ich sehr gelungen und der Schreibstil hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so sehr hat es mir gefallen.

Lina, die Hauptprotagonistin, bleibt einem auch weiterhin sympathisch. Sie ist ein Mensch, der nicht viele Freunde hat, aber für ihre Freunde, würde sie alles tun. Eine Eigenschaft, die sie auch vorher schon hatte. Sie ist vom Charakter her genauso, wie ich sie in Erinnerung hatte und entwickelt sich mit der Geschichte.
Leo und Angi sind genauso wie im ersten Buch, nur haben sie einen noch größeren Beschützerinstinkt entwickelt. Was mich ein wenig verwirrt hatte war, dass Angi so war wie immer. Im letzten Band wurde sie entführt und wäre fast gestorben, aber davon hat man gar nichts gemerkt.
Darko, bzw. Marius dagegen hat sich komplett verändert. Im Laufe der Geschichte erfährt man aber auch wieso.
Bine war mir von Anfang an sehr sympathisch. Marie dagegen habe ich etwas misstrauisch betrachtet, weil die Situation etwas komisch wirkte. Später aber habe ich auch sie ins Herz geschlossen.


Zusammengefasst kann ich sagen, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen hat. Selbst nach langer Pause bin ich schnell wieder in das Buch rein gekommen. Die Protagonisten sind alle sympathisch und man muss sie einfach mögen. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Deswegen gibt es:

4 von 5 Schmetterlingen

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