Mittwoch, 2. September 2015

[Rezension] Auf den Schwingen der Sterneneule von Sanna Seven Deers


Die Ereignisse einer unheilvollen Nacht und die Begegnung mit der Indianerin Little Drum in den Wäldern Kanadas holen Sarah 30 Jahre später ein: Little Drum ist tot, doch es war ihr letzter Wunsch, dass Sarah und ihre Tochter Stella zu ihrer Beerdigung kommen. Als die beiden Frauen im hohen Norden Kanadas ankommen, überschlagen sich die Ereignisse: Das Land ist vom Ölsandabbau bedroht, und Little Drums Familie gerät in Gefahr. Kurz darauf wird Stellas kleiner Sohn entführt, und es wird klar, dass die Schicksale der beiden Familien unwiderruflich miteinander verwoben sind. Doch wie passt der eigenbrötlerische Indianer Luke ins Bild, der Stella helfen will? Und wird die lang vergessene „Zeremonie der Sterneneule“ helfen, Stellas Sohn zu befreien? 

Buchformate: Taschenbuch / E-Book
Seitenzahl: 464
Originalsprache: Deutsch
Verlag: Ullstein
Kosten: 9,99 € /  8,99 €

Vor 30 Jahren ist Sarah Elizabeth und ihrer Mutter Little Drum begegnet. Seitdem hat sie nie wieder etwas von ihnen gehört. Als Little Drum 30 Jahre nach dem Treffen stirbt und möchte, dass Sarah mit Stelle zu ihrer Beisetzung kommt, setzt Sarah alles daran, um dort mit dabei zu sein. Doch dort angekommen werden Sie in eine Verschwörung mit verwickelt und bangen um ihr Leben. Als auch noch Niklas, Stellas Sohn, entführt wird, ist Luke ihre einzige Hoffnung.



Anfang war ich sehr von diesem Buch begeistert. Die Idee fand ich sehr spannend und gut umgesetzt. Mit der Zeit hat sich jedoch die Geschichte gezogen und ich hatte immer weniger Lust auf das Buch. Gefallen hat mir besonders die Atmosphäre, die dort vorherrschte und ich habe mich geborgen gefühlt. Später jedoch wird diese durch einige Vorfälle zerstört. Sanna Seven Deers nimmt einen mit auf eine Reise durch Kanada und die Probleme die dort vorherrschen. 

Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Farben und auch der Verlauf der Farben sind gut gewählt und harmonieren gut miteinander. Die Eule am oberen Rand passt gut zum Titel und Inhalt und genauso die Landschaft auf dem Cover.


Anfangs fand ich die Geschichte noch sehr bildlich beschrieben. Mit der Zeit haben die Beschreibungen nachgelassen. An sich hat sich das Buch leicht und flüssig lesen lassen.

Ich mag Geschichten, die über Indianer und deren Glauben handeln. Dieses Thema ist sehr gut rüber gekommen. Den Nebel, der öfters in diesem Roman auftaucht, fand ich etwas zu verrückt und nicht so ganz passend und unwahrscheinlich. Das Ende hat mich sogar noch traurig gestimmt und hat mir nicht gepasst.


Die Protagonisten fand ich alle sehr sympathisch. Auch wenn es mich etwas sehr verwirrt hatte, dass alle sofort Freundschaft geschlossen hatten, obwohl sich alle kaum kennen. Ansonsten waren die Protagonisten gut durchdacht.



Alles in allem war ich nach dem guten Start etwas enttäuscht von diesem Buch. Die besondere Atmosphäre, die am Anfang des Buches entstanden ist, ist relativ schnell verflogen. Das Buch wirkte auf mich sehr langatmig und hat mich mehr und mehr gelangweilt. Ich war ehrlich gesagt sogar froh, dass es endlich vorbei war. 

Deswegen gibt es
3 von 5 Schmetterlingen

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