Mittwoch, 2. September 2015

[Rezension] Narbenkind von Erik Axl Sund

 

 Ein Geschäftsmann wird brutal ermordet. Jeanette Kihlberg ermittelt mithilfe der Psychologin Sofia. Doch wer ist Sofia wirklich? 

Jeanette Kihlbergs Ermittlungen in einer Mordserie an Jungen in Stockholm werden vorübergehend auf Eis gelegt, als ein ranghoher Geschäftsmann auf bestialische Weise getötet wird. Man geht von einem Racheakt aus doch Rache wofür? Psychologin Sofia Zetterlund soll ein Täterprofil erstellen, aber dann geschehen weitere Morde. Die Opfer haben eines gemeinsam: Sie alle waren vor fünfundzwanzig Jahren auf einem Internat in Sigtuna. Zusammen mit Victoria Bergman, die unauffindbar scheint. Während die Ermittlungen nach Dänemark führen, hat Sofia immer häufiger Bewusstseinsstörungen...

Buchformate: Broschiert / E-Book/ Hörbuch
Seitenzahl: 512
Originalsprache: Schwedisch
Originaltitel: Hungerelden
Verlag: Goldmann
Kosten: 12,99 € /  9,99 € / 10,99 €

 
Jeanette Kihlberg muss leider die Ermittlungen der ermordeten Jungen aufgeben, denn ihr Chef fordert es von ihr. Da es ihr aber nicht passt, ermittelt sie mit ihrem Kollegen Jens Hurtig heimlich weiter. Dazu kommt noch das Problem, dass sich ihr Mann von ihr trennt und mit einer neuen durchbrennt. Jeanette geht mit Johann und Sofia auf einen Rummel, wo Johann verschwindet, aber kurze Zeit später wieder auftaucht. Nach diesen Vorfällen ist er mehr denn je verschlossen und rückt erst irgendwann mit der Sprache heraus.

 
Ich hatte mir dieses Hörbuch leider schon angefragt gehabt, wo ich noch nicht ganz mit dem ersten Band durch war. Da mich Band 1 schon nicht gepackt hat, hat mich dieser Band noch weniger gepackt. 

Die Idee finde ich sehr gut und auch die Umsetzung, mir gefällt nur der Schreibstil nicht. Ich kann auch nicht genau sagen, woran das liegt, aber es packt mich einfach nicht. Mit der Zeit fange ich mich an zu langweilen, obwohl das ganze eigentlich sehr spannend ist.

Zu dem Schreibstil kommen noch die Charaktere. Mit diesen bin ich genauso wenig warm geworden. Jeanette ging mehr und un mehr auf die nerven und auch die anderen fand ich weniger interessant. An Sofia merkt man aber, dass die Personen alle sehr gut durchdacht sind.

Der Leser dieses Romans hat eine sehr angenehme Stimme und ich konnte ihm sehr gut zuhören. Er hat weder zu langsam noch zu schnell gelesen.


Leider war dieses Hörbuch nichts für mich. Das lag weder an der fehlenden Spannung noch am Leser selber. Ich bin weder mit dem Schreibstil, noch mit den Protagonisten warm geworden und somit kommt alles zusammen. Die Idee und die Umsetzung fand ich an sich gut und man hat gemerkt, dass sich die Autoren viele Gedanken gemacht haben.

Deswegen gibt es:
2 von 5 Schmetterlingen

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