Freitag, 16. Oktober 2015

[Rezension] Midnight Eyes - Schattenträume Juliane Maibach


Emily kann es nicht fassen, sie soll einen Dämon gerufen haben und nun hängen ihrer beider Existenzen voneinander ab?! Dabei sehnte sie sich nur nach einem normalen, ruhigen Leben. Immerhin hatte sie in ihrer Vergangenheit bereits genug durchgemacht, so dass sie selbst heute noch von Albträumen und dunklen Erinnerungen heimgesucht wird. Emily muss sich damit abfinden von nun an, einen ziemlich anstrengenden – wenn auch auf den ersten Blick äußerst gutaussehenden Dämon, samt dessen überheblicher Wächterkatze an ihrer Seite zu haben. Gemeinsam mit Refeniel sucht sie einen Weg, den Pakt zu lösen und ahnt nicht, dass ihre Begegnung kein Zufall war. Jemand ist hinter den beiden her und hat längst seine Fäden um sie gesponnen... 

Buchformate: E-Book
Seitenzahl: 433
Originalsprache: Deutsch
Kosten: 1,79 €


Emily hat schon sehr früh ihre beiden Eltern verloren und leidet sehr darunter. Bis auf Nell und Sven haben sich alle von ihr abgewendet. Tagsüber kommt sie ganz gut mit ihren Erinnerungen klar, aber nachts wird sie von Albträumen heimgesucht. Bei einem Ausflug bindet sie, ohne überhaupt Ahnung davon zu haben, einen Dämonen - Refeniel, oder Ray - an sich. Anfangs wehrt sie sich gegen ihn und möchte ihn unbedingt loswerden, doch sie kann ihre Gefühle für ihn nicht ewig unterdrücken. Wer steckt hinter dem Ganzen?


Ich weiss nicht so ganz, was ich sagen soll. Das Buch ist ganz gut durchdacht und auch strukturiert, aber es wirkte auf mich sehr kindlich und ein wenig holprig. Die Idee ist ganz gut umgesetzt und auch die Handlung ist gut durchdacht. Man wird gut durch die Geschichte geführt und mit allen Problemen, die man so im Teenager-Alter hat, konfrontiert. An manchen Stellen wirkt die Geschichte ein wenig oberflächlich und manchmal fehlte der Geschichte die Tiefe.

Sprachlich ließ sich alles leicht und flüssig lesen, auch wenn ich manchmal ein wenig verwirrt über einige Worte war. Es war sehr kindlich geschrieben. Die Wortwahl passt sehr gut zu einer jungen Protagonistin. Die Autorin hat sich viele Gedanken gemacht. Die Geschichte ist liebevoll geschrieben.

Emily fand ich ein klein wenig anstrengend. Sie ist ein pubertierendes Mädchen und das merkt man an ihrem Verhalten. Komisch fand ich den sehr plötzlichen Umschwung von Abneigung zu Zuneigung gegenüber Ray. Sie kennt ihn kaum und irgendwie fand ich das etwas sehr komisch.
Die Gruppe ujm Emily herum ist genauso merkwürdig. Hier wurden aussergwöhnliche Charaktere geschaffen, die es einem etwas schwerer machen, mit ihnen klar zu kommen. Eine exzentrische Freundin und einen Nerd, der irgendwie doch keiner ist, aber keiner leiden kann. Das hat mich ein wenig gestört.

Die Auflösung der Geschichte fand ich sehr gut. Wie alles miteinander verwoben wurde fand ich gut. Die Überleitung zum nächsten Buch fand ich auch gut gelungen und macht eigentlich Lust auf den zweiten Band.


Trotz alledem möchte ich den zweiten Band nicht lesen. Die Geschichte ist super und gut umgesetzt. Der Schreibstil flüssig und passend zur Geschichte, aber für mich war das ganze zu kindlich. 

Deswegen gibt es:

3 von 5 Schmetterlingen

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