Donnerstag, 8. Oktober 2015

[Rezension] Runa von Vera Buck


"Man kam nicht her, um zu genesen, sondern um zu sterben."

Paris 1884. In der neurologischen Abteilung der Salpêtrière-Klinik führt Dr. Charcot Experimente mit hysterischen Patientinnen durch. Seine Hypnosevorführungen locken Besucher aus ganz Europa an; wie ein Magier lässt der Nervenarzt die Frauen vor seinem Publikum tanzen. Dann aber wird Runa in die Anstalt eingeliefert, ein kleines Mädchen, das all seinen Behandlungsmethoden trotzt. Jori Hell, ein Schweizer Medizinstudent, wittert seine Chance, an den ersehnten Doktortitel zu gelangen, und schlägt das bis dahin Undenkbare vor. Als erster Mediziner will er den Wahnsinn aus dem Gehirn einer Patientin fortschneiden. Was er nicht ahnt: Runa hat mysteriöse Botschaften in der ganzen Stadt hinterlassen, auf die auch andere längst aufmerksam geworden sind. Und sie kennt Joris dunkelstes Geheimnis …

Buchformate: Hardcover / E-Book
Seitenzahl: 608
Originalsprache: Deutsch
Verlag: L!MES
Kosten: 15,99 / 19,99 € 
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Auf Runa bin ich durch den Titel aufmerksam geworden. Das Cover und auch der Klappentext waren sehr ansprechend. Er ist geheimnisvoll und zeigt trotzdem, worum es ungefähr geht. Jedoch dachte ich, dass es um Runa geht und nicht nur um Jori Hell. Die Idee hinter diesem Buch finde ich eigentlich sehr gut ausgewählt und interessant, aber die Umsetzung hat mich nicht wirklich überzeugt.

Für mich war es sehr schwer dem Ganzen zu folgen. Zeitangaben gibt es keine, aber trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, dass zwischen den einzelnen Erzählsträngen zwischen den Zeiten sehr gesprungen wird. Das macht es dann anstrengend und schwer zu verfolgen.

Der Erzählstil ist absolut nicht meins. Ich habe jetzt 200 Seiten gelesen und bin noch immer nicht ins Buch rein gekommen. Deswegen habe ich mich auch dazu entschlossen, dieses Buch abzubrechen. Die Wortwahl an sich passt gut zu dem Thema mit den psychisch Kranken. Zu der Zeit jedoch passt die Wortwahl nicht so ganz. Ich hatte eher das Gefühl, dass die Geschichte im Jetzt spielt und nicht in der Vergangenheit. Das Einzige, das für mich an die Vergangenheit erinnert, sind die Kutschen. Die Atmosphäre ist für mich absolut nicht rüber gekommen.

Die Charaktere waren für mich nicht wirklich ansprechend. Sie wirkten für mich teilweise eher oberflächlich. Zu Jori und den anderen Charakteren habe ich keinen Draht gefunden. Die Besessenheit von Jori, dass Charcot der Tollste und Beste ist, kann ich nicht verstehen. Als er das Erste Mal schon aufgetaucht war, hat mich dieser Doktor genervt.


Alles in allem war dieses Buch für mich ein totaler Reinfall. Mich haben weder der Inhalt, noch die Umsetzung und die Charaktere gepackt. Der Schreibstil war für mich nicht ansprechend und langweilig. Von meiner Seite aus kann ich dieses Buch absolut nicht empfehlen.

Deswegen gibt es:
1 von 5 Schmetterlingen 

Ich danke Blogg dein Buch und L!imes für dieses Rezensionexemplar.

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