Mittwoch, 11. November 2015

[Rezension] Dark Wonderland von A.G. Howard


Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen?

Buchformate: E-Book / Gebunden
Seitenzahl: 464
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Splintered
Verlag: cbt
Kosten: 13,99 € / 17,99 €
hier kaufen


Alyssa Gardner stammt von Alice Liddell ab - der Alice, die ins Wunderland kam. Deswegen kann Alyssa Blumen und Insekten sprechen hören. Um ihre Mutter von dem Fluch zu befreien, bricht sie ins Wunderland auf und zieht ungewollt ihren besten Freund und ihre große Liebe Jeb mit ins Geschehen. Doch das Wunderland scheint nicht das zu sein, was man sich darunter vorgestellt hatte...


Nach den ersten paar Sätzen dieses Buches war ich erst einmal sehr schockiert. Das Ganze hörte sich für mich sehr brutal an und damit hatte ich absolut nicht gerechnet. Doch daran hatte ich mich schnell gewöhnt.

Die Idee, dass Alyssa eine Erbin von Alice Liddell ist, fand ich sehr interessant. Für mich war auch die Umsetzunge sehr gut gelungen und mich konnte die Autorin überzeugen. Auch einige Überraschungen hatte die Autorin parat. Mir hat besonders gefallen, dass es im Wunderland um Netherwesen geht. Es ist nicht das klassiche Wunderland und das fand ich gut an der Geschichte.

Die Handlung fand ich sehr gut durchdacht. Es ist klar strukturiert und genau geplant, wann sie wo hin kommt. Es wirkt, als wäre nichts dem Zufall überlassen worden. Durch einige Überraschungen war die Handlung deswegen nicht mehr genau vorraus zu sehen.

Sprachlich gesehen hatte ich manchmal ein wenig Probleme. Je länger man am Stück ließt, umso besser konnte man das Buch aus lesen. Trotzdem war das Buch ein wenig holprig. Ein paar Szenen, z.B. bei der Teegesellschaft, fand ich sogar etwas zu wirr und habe ich absolut nicht verstanden. Die Beschreibungen der Umgebungen dagegen fand ich sehr gelungen. Das Ganze konnte ich mir sehr gut vorstellen.

Die Charaktere an sich fand ich gut gelungen. Sie wirkten gut durchdacht und sind gut charakterisiert. Bei Alyssa hat mich jedoch ein wenig gestört, dass sie ein wenig unentschlossen war, ob sie jetzt lieber jeb oder Morpheus mag. Das nervte mich ein wenig.


Alles in allem ein gelungenes Buch. Es konnte mich packen und auch begeistern. Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, dafür aber sehr einzigartig. Der Funke für den 5. Schmetterling ist bei mir jedoch nicht übergesprungen.

Deswegen gibt es
4 von 5 Schmetterlingen

1 Kommentar:

  1. Huhu Alex,

    ich stecke immer noch mitten in dem Buch und würde es so gerne durchsuchten, aber nachmittags bin ich immer zu müde zum Lesen. :/ Kann dir mit dem, was du schreibst, aber nur recht geben: Dieses Buch ist wirklich einzigartig, verwirrend und total gut strukturiert und ausgearbeitet! Die Atmosphäre ist wirklich toll und märchenhaft, von Anfang an recht düster und brutal und die Umgebungsbeschreibungen klasse.

    Habe dich übrigens getaggt:
    http://awkward-dangos.blogspot.de/2015/11/tag-nur-ein-wort.html

    Liebe Grüße,
    Lena ♥

    AntwortenLöschen