Montag, 16. November 2015

[Rezension] Der Winter der schwarzen Rose von Nina Blazon



In einer Festung, geschützt durch dunkle Magie, suchen die Zwillingsschwestern Tajann und Lili Zuflucht vor ihren Verfolgern. Die eine Schwester versteckt sich hier mit dem Junglord Janeik, um ihre verbotene, aber leidenschaftliche Liebe leben zu können. Die andere ist auf der Flucht vor der zerstörerischen Liebe eines Gestaltwandlers. Doch mit den dunklen Mächten spielt man nicht. Das beginnen auch Tajann und Lili bald zu ahnen. Denn etwas lauert in den Mauern, etwas Unberechenbares, etwas Böses ... 


Buchformate: E-Book / Gebunden
Seitenzahl: 544
Originalsprache: Deutsch
Verlag: cbt
Kosten: 13,99 € / 16,99€
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Liljann und Tajann können unterschiedlicher nicht sein, obwohl sie Zwillinge sind. Liljann ist die Erstgeborene und muss, sobald sie von ihrer Familie weggeschickt wird in das Land der Wilden, wo sie nur der Tod erwartet. Dort trifft sie jedoch auf einen kleinen Clan und auch auf ihre große und einzige Liebe. Doch dieser scheint nicht das zu sein, was er ist. Tajann dagegen kann entscheiden, wo sie hin geht und möchte gerne in die Dienste der Lady. Doch so lange Liljann nicht geht, ist sie an ihr jetziges zu Hause gebunden. Dazu lernt sie auch noch ihre große Liebe kennen, doch das Glück ist ihnen nicht gegönnt.


Puh. Eigentlich mag ich die Bücher von Nina Blazon sehr. Doch dieses Buch konnte mich absolut nicht überzeugen. Das Buch fand ich langatmig und stellenweise sehr langweilig. Die Zusammenführung der Handlungsstränge musste kommen, aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen.

Es war auf keinen Fall so, als wäre die Handlung nicht durchdacht, denn dafür war das Buch zu gut strukturiert, aber die unterschiedlichen Handlungsstränge, die sehr oft gewechselt haben, haben mir den Einstieg in das Buch sehr schwer gemacht. Als diese dann irgendwann wieder zusammen geführt wurden, ist mir alles zu sehr abgedreht. Genial fand ich jedoch, dass dieses Buch mit dem dunklen Kuss der Sterne und Ascheherz zusammen hängt und die Grundlagen der Welt zusammen gehören.

Sprachlich gibt es an dem Schreibstil von Nina Blazon eigentlich nichts zu meckern. Das Buch ließ sich an sich sehr leicht und flüssig lesen. Die Beschreibungen waren detailreich, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Lediglich die Handlungsstränge haben das Lesevergnügen gedämpft.

Die Idee des Buch hatte sich interessant angehört, war aber im Nachhinein doch eher nichts für mich und deswegen fällt meine Rezension so negativ aus.

Im Fokus dieses Buches standen Tajann und Liljann. Diese waren sehr unterschiedlich und sich doch irgendwie ähnlich. Anfangs konnte ich Tajann nicht leiden, aber sie ist mir doch ans Herz gewachsen. Bei Liljann hat sich das jedoch anders herum entwickelt. Sie war mir erst sympathisch und nachher nicht mehr. Alle Charaktere waren sehr gut durchdacht und strukturiert.

Das Ende des Buches fand ich dagegen etwas sehr mysteriös und hat mir absolut nicht gefallen. Die ganze Situation eskaliert und fällt dann irgendwie einfach zusammen.

 
Alles in allem war das Buch gut. Mir jedoch hat es nicht zugesagt. Die Idee fand ich zwar interessant, beim Lesen habe ich jedoch festgestellt, dass die Umsetzung nicht meins war.

Deswegen gibt es:

2 von 5 Schmetterlingen

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