Montag, 9. November 2015

[Rezension] Die Blutschule von Max Rhode


Eine unbewohnte Insel im Storkower See Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten. Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird. 


Buchformate: E-Book/ Taschenbuch / Hörbuch
Seitenzahl: 256
Originalsprache: Deutsch
Verlag: Bastei Lübbe
Kosten: 9,99 € / 12,99 € / 7,99 €


Simon erzählt seine Geschichte. Er erzählt, wie aus seinem freundlichen, liebevollen Vater eine ganz andere Person wurde. Wie aus einer so netten Person etwas Böses werden konnte. Und nun versucht der böse Vater seine Kinder neu zu erziehen. Er bringt sie auf eine einsame Insel und möchte ihnen beibringen zu Töten. Wird es den Kindern gelingen zu fliehen?


Dieses Buch habe ich auf der Buchmesse gesehen und ich wusste, dass ich es unbedingt haben wollte. Jetzt bin ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Erwartet hatte ich ein Buch mit viel Nervenkitzel und viel Blut. Aber davon war in dem Buch nichts zu bekommen.

Die Handlung an sich hat sich sehr gut aufgebaut. Der Autor hat eine wundervolle Atmosphäre erschaffen, die einem richtig Vorfreude auf den Rest macht. Doch dann geht alles Schlag auf Schlag, als hätte der Autor von jetzt auf gleich keine Lust mehr gehabt und wollte das Buch einfach nur beenden.

Der zweite Teil hat für mich die vorher erzeugte Atmosphäre komplett verloren und war sogar ziemlich langweilig. Wenn man dachte, dass es jetzt los geht, war es auch schon wieder vorbei. Die Idee hinter diesem Buch fand ich echt genial. Diese wurde jedoch nicht gut umgesetzt. Das Übernatürliche in diesem Buch fand ich nicht passend.

Natürlich hat dieses Buch auch etwas Positives und zwar den Schreibstil. Ehrlich gesagt war ich echt überrascht, wie schnell sich das Buch lesen ließ. Das Buch konnte man bequem an einem Nachmittag lesen und beenden.

An sich fand ich die Charaktere ganz interessant. Sie waren ganz gut charakterisiert, was sich jedoch durch das Übernatürliche wieder aufhebt, da sich die Eigenschaften der Personen komplett umgedreht hatten.


Ich war sehr enttäuscht von diesem Buch. Vorherige Meinungen zu diesem Buch habe ich nicht gelesen und hatte eigentlich keine allzu großen Erwartungen, die enttäuscht werden konnten. Die Idee dieses Buches finde ich genial, aber die Umsetzung war für mich total misslungen und hat den Lesespaß genommen. Echt Schade.

 Deswegen gibt es:
2 von 5 Schmetterlingen

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