Donnerstag, 19. November 2015

[Rezension] Die Sturmschwester von Lucinda Riley



Der Wind und das Wasser, das sind die großen Leidenschaften in Allys Leben, die sei zu ihrem Beruf gemacht hat: Sie ist Seglerin und hat bei manch riskanter Regatta auf den Meeren der Welt ihren Mut unter Beweis gestellt. Eines Tages aber stirbt völlig überraschend ihr geliebter Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz am Genfer See. Wie auch ihre fünf Schwestern wurde sie als kleines Mädchen von Pa Salt adoptiert und kennt ihre wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt ihr aber einen rätselhaften Hinweis auf ihre Vorgeschichte – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert, in dessen Leben die junge Sängerin Anna Landvik eine schicksalhafte Rolle spielte. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf Spurensuche in das raue Land im Norden. Sofort ist sie zutiefst fasziniert von der wilden Schönheit der Landschaft, aber auch von der betörenden Welt der Musik, die sich ihr dort eröffnet. Und als sie schließlich dem Violonisten Thom begegnet, der ihr auf unerklärliche Weise vertraut ist, fängt sie an zu ahnen, dass ihre jugendliche Liebe zur Musik kein Zufall war ...

Buchformate: E-Book / Gebunden / Hörbuch
Seitenzahl: 576
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: The Storm Sister
Verlag: Goldmann
Kosten: 15,99 € / 19,99 € / 19,99 €
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Schade, der zweite Band ist vorbei und somit heißt es erstmal warten, bis die Geschichte um die sieben Schwestern weiter geht. Es macht mir sehr viel Spaß, jedes Mal aufs Neue in diese Welt abtauchen zu können.

Die Idee hinter der Geschichte fand ich schon von Anfang an sehr interessant. Die Umsetzung dieses Themas finde ich genial und richtig gelungen. Hier ist nichts dem Zufall überlassen und ein Teil der Geschichte ist geheimnisvoll. 

Besonders hat mir gefallen, wie hier die Verknüpfung zwischen der Geschichte von Maia und Ally. Wie man einen Teil der Geschichte um Maia nun aus der Sicht von Ally sieht und wie geschickt miteinander verknüpft wurde. Ein paar Situationen in diesem Buch waren nicht ganz so passend, aber mein lesevergnügen wurde davon nicht gestört. 
Dazu kommt die eine oder andere Überraschung. Jedoch fand ich einen Teil der Geschichte relativ voraussehbar. Das wurde zum Beispiel dadurch schon ersichtlich, dass der Stammbaum der Familie Halvorsen auf den ersten Seiten zu finden ist.
 
Sprachlich konnte Riley mich sofort packen und mitreißen. Den ersten Teil des Buches habe ich einfach nur verschlungen. Manchmal musste ich schmunzeln und Riley hat es diesmal wirklich geschafft, mich zum Weinen zu bringen. Riley hat eine Atmosphäre erzeugt, die einen einfach nur umhaut.

Ally besser kennen zu lernen fand ich sehr interessant. Aus der Sich von Maia fand ich sie etwas merkwürdig, aber nun, aus Allys Sich erzählt, fand ich sie nicht mehr so merkwürdig. Ally fand ich sehr sympathisch und jemand, mit dem ich gerne befreundet wäre.

Mit Anna dagegen bin ich absolut nicht warm geworden. Die Entwicklung vom Bauernmädchen in einen richtigen Stadtmenschen fand ich etwas zu schnell und auch zu drastisch. Ihr Verhalten war an vielen Stellen etwas merkwürdig.


Alles in Allem mochte ich das Buch sehr. Mit Ally konnte ich bedeutend mehr anfangen, als mit Maia und deswegen fand ich dieses Buch, trotz einiger Schwächen, besser als den ersten Band dieser Reihe.  

Deswegen gibt es:

4 von 5 Schmetterlingen

Ich danke dem Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar

1 Kommentar:

  1. Hey Alex,
    immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Empfindungen bzgl. den Protagonisten ist. Maia steht auf der Sympathie-Skala einen Ticken höher als Ally, sie war für mich emotionaler und authentischer als Ally und das macht für mich den Unterschied :D
    Ansonsten teile ich zum größten Teil deine Meinung zum zweiten Band.
    Jetzt heißt's erstmal warten, bis es mit dem Schwestern weitergeht. Ich würde am liebsten gleich mit Star weitermachen...

    Fühl dich gedrückt und hab ein schönes Wochenende,
    Janine

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