Dienstag, 15. Dezember 2015

[Rezension] Das italienische Mädchen von Lucinda Riley


Mit elf Jahren begegnet Rosanna Menici zum ersten Mal dem Mann, der ihr Schicksal bestimmen wird. Der junge Tenor Roberto Rossini ist in seiner Heimat Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, das bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfüllen, kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so rein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander – und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt … 


Buchformate: E-Book / Taschenbuch / Hörbuch
Seitenzahl: 496
Originalsprache: Englisch

Originaltitel: Aria
Verlag: Goldmann
Kosten: 8,99 € / 9,99 € / 7,99 €  

hier kaufen



Von Lucinda Riley war dies der schwächste Band bisher. Vielleicht liegt es daran, dass Meine Erwartungen mittlerweile sehr hoch sind, doch dieses Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die Hälfte des Buches ist kaum etwas passiert und ich war am Ende einfach froh, dass dieses Buch durch war. Die Handlung an sich wirkte genau durchdacht, wann was passiert, doch das was passiert ist, war einfach zu wenig.

Dieser Riley war anders als sonst. Gewöhnt von Riley bin ich, dass man eine Handlung mehr oder weniger in der Gegenwart hat und die Vergangenheit entdeckt wird. In diesem Roman wird die Vergangenheit erzählt, ohne, dass es ein Geheimnis von einem anderen Protagonisten zu entdecken gibt.

Schriftsilmäßig war dieses Buch einfach top. Riley hat einen sehr angenehmen Schreibstil, in dem man einfach nur versinken kann. Sie setzt an genau den richtigen Stellen Details und weiß, wie man einen Leser mitreißen kann. Wäre dieser Schriftstil nicht, dann hätte ich das Buch schon vor Ende aufgegeben.

Die Charaktere fand ich nicht ganz so ansprechend. Sie waren gut durchdacht und charakterisiert. Sie sind ihren Weg gegangen und blieben sich selber treu. Jedoch waren diese Charaktere alle sehr einfach gestrickt und absolut nichts Besonderes. Man hätte diese Charaktere sogar ohne Probleme durch andere ersetzen können. Das fand ich sehr schade.


Alles in allem konnte mich das Buch nicht überzeugen. Zu wenig Handlung und ersetzbare Charaktere. Einzig der Schriftstil war super wie immer.

Deswegen gib es:

2 von 5 Schmetterlingen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen