Mittwoch, 16. Dezember 2015

[Rezension] Ein Garten im Winter von Kristin Hannah


Als ihr Vater stirbt, verlieren die ungleichen Schwestern Meredith und Nina Whitson ihren größten Rückhalt. Auf dem Totenbett hat er ihnen das Versprechen abgenommen, sich um die Mutter zu kümmern, die ihr Leben lang kalt und abweisend zu ihren Töchtern war. Als es ihr immer schlechter geht, rückt die Familie enger zusammen. Die ungewohnte Nähe ist eine große Herausforderung für alle. Doch ein dramatischer Zwischenfall lässt die Vergangenheit in neuem Licht erscheinen.


Buchformate: E-Book / Taschenbuch
Seitenzahl: 512
Originalsprache: Englisch

Originaltitel: Winter Garden
Verlag: Ullstein
Kosten: 7,99 € / 8,99 €

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Für mich war dies der erste Band dieser Autorin. Nachdem man mir von der Autorin so vorgeschwärmt hat, musste ich einfach ein Buch von ihr lesen und habe mich der Leserunde angeschlossen.

Die Handlung an sich wirkte gut durchdacht. Es war genau dosiert, wann man was erfährt und wie es dazu kommt. Die Idee hinter der Geschichte finde ich gut und mittelmäßig umgesetzt, da ein paar Sachen mir nicht gefallen haben. Die Handlung in der Gegenwart fand ich absolut nicht ansprechend, dafür hat mich die Geschichte aus der Vergangenheit der Mutter total mitgerissen.

Sprachlich gefällt mir das Buch sehr gut. Die ersten Seiten habe ich meine Zeit mit der Geschichte gebraucht und danach habe ich das Buch regelrecht verschlungen, da die Vergangenheitspassagen immer mehr wurden. Die Autorin hat genau die richtigen Wörter gefunden, die für diese Geschichte gebraucht wurden. Das Buch ließ sich sehr leicht und flüssig lesen. Am Ende konnte mich die Autorin sogar richtig mitreißen. Die Vergangenheit konnte die Autorin super einfangen und hat eine super Atmosphäre geschaffen.

Die Charaktere aus dem Jetzt fand ich nicht so ansprechend. Meredith und Nina fand ich etwas sehr abstrakt und ich konnte mich mit ihnen nicht anfreunden. Die jetzige Anja fand ich auch etwas merkwürdig, aber ich kann auch nicht verstehen, wie eine Mutter ihre Kinder nicht lieb haben kann, da Anja in der Vergangenheit ihre Kinder geliebt hat.
Die Charaktere aus der Vergangenheit fand ich alle sehr ansprechend. Diese wirkten absolut nicht abstrakt. Sie wirkten sehr realistisch und diese habe ich sofort ins Herz geschlossen.


Alles in allem fand ich dieses Buch sehr gelungen. Anfangs war ich sehr skeptisch, aber mit der Zeit und mit den Seiten habe ich mich immer besser in der Geschichte eingefunden. Für mich bleibt dies nicht der letzte Band der Autorin und ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihr.

Deswegen gibt es:

4 von 5 Schmetterlingen

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