Montag, 18. Januar 2016

[Rezension] Der Winterpalast von Eva Stachniak

Geheime Gänge, verdeckte Türen, dunkle Nischen: Als die Waise Varvara als Dienstmädchen in den Winterpalast kommt, lernt sie schnell, sich ihre Verschwiegenheit und ihren aufmerksamen Blick zunutze zu machen. Keine Intrige, die ihr entginge, kein Getuschel, das ihren Ohren verborgen bliebe. Schnell wird sie zu einer der wichtigsten 'Spioninnen' im Palast. Als die junge Sophie von Anhalt-Zerbst – die spätere Katharina die Große – an den Hof kommt und auf dem Weg zur Macht eine Verbündete braucht, wird Varvara ihre engste Vertraute. Schließlich erklimmt Katharina den Zarenthron – aus der unerfahrenen Fremden wird eine der mächtigsten Frauen ihrer Zeit. Eva Stachniaks opulenter Roman über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Frauen führt den Leser in eine Welt, in der Leidenschaft und Vertraulichkeit auf Heimtücke und Verrat treffen – in die abgründig-geheimnisvolle Welt des russischen Zarenhofs, gehüllt in schweren Brokat und knisternde Seide.

Buchformate: E-Book / Taschenbuch / Hörbuch
Seitenzahl: 532
Originalsprache: Englisch
Orginaltitel: The Winterpalace
Verlag: Insel Verlag
Kosten: 9,99 € / 9,99 € / 8,99 €


Dies ist eines der Bücher, die ich wegen des Covers gelesen habe. Das Cover hat mich sofort verzaubert und auch der Inhalt des Klappentextes klang sehr interessant. Jedoch musste ich recht schnell feststellen, dass dieses Buch doch eher nichts für mich war, da mich die Geschichte von Russland doch eher weniger interessiert.

Der Handlungsaufbau war sehr strukturiert, aber sehr vorhersehbar. Man wurde sanft in die Geschichte geführt und in der Mitte des Buches hat sich die Handlung immer wieder wiederholt. Da ich mich nicht mit der Geschichte von Russland auskenne, kann ich nicht beurteilen, ob diese richtig wieder gegeben wurde.

Vom Klappentext her, habe ich etwas Geheimnisvolleres erwartet. Das Buch war aber eher auf die Geschichte bezogen. Was für mich auch weniger rüber kam war die Zeit. Das Buch spielt um die Zeit von 1745 rum. Für mich kam es aber eher vor, dass es zur heutigen Zeit, nur ohne modernen Schnickschnack spielt.

Sprachlich fand ich das Buch sehr gut. Das Buch konnte man ohne stolpern lesen. Die Beschreibungen der Umgebung fand ich sehr gelungen und relativ bildlich.

Mit den Charakteren bin ich nicht so ganz warm geworden. Es lag wohl eher an der Zeit, denn mir waren hier zu viele Intrigen gesponnen und alle Charaktere wirkten auf mich falsch und wechselten die Seiten. An sich wirkten die Charaktere jedoch gut durchdacht.

Alles in allem war dies ein gelungenes Buch – wenn man gerne historische Romane liest. Dieses Buch habe ich jedoch nach 300 Seiten abgebrochen, weil mich historische Romane eher langweilen.

Deswegen gibt es :
2 von 5 Schmetterlingen

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