Sonntag, 24. Januar 2016

[Rezension] Tote töten ewig von Arwyn Yale


Als die vierzehnjährige April Banks beobachtet, wie ihr Vater im Wohnzimmer ermordet wird, glaubt ihr niemand. Die Polizei findet keinerlei Spuren, die auf ein Verbrechen hindeuten; eine Leiche gibt es nicht. Doch Frank Banks bleibt verschwunden, und April schwört, die Wahrheit gesagt zu haben. Privatdetektiv Nathan O’Brian stößt bei seinen Nachforschungen auf einen alten Mordfall und eine Buchgruppe, deren Mitglieder verschwunden sind.
Als eine zerstückelte Leiche in einem Koffer aufgefunden wird, und der Mörder ihm eine bedrohliche SMS schickt, ahnt Nathan nicht, in was für Abgründe er hineingezogen wird


Buchformate: E-Book 
Seitenzahl: 279
Originalsprache: Deutsch
Verlag: -
Kosten: 0,99 € 
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Auf diesen Band habe ich mich sehr gefreut und habe extra einen anderen Band dafür pausiert. Meine Erwartungen waren sehr hoch, da mich die beiden Bände vorher sehr begeistern konnten und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Handlung wirkte auf mich gut durchdacht und strukturiert. Es wurden genau auf den Punkt Informationen gegeben, sodass es immer spannend blieb. Was mich fasziniert hat ist, dass hier nicht willkürlich der Fall vorwärts ging, sondern mit Ermittlungsarbeit, die immer weiter geführt wurde und nichts zufällig entdeckt wurde. Es war nie so, dass ich das Gefühl hatte, dass ich vor einer Wand stehe und ich mich Frage: und nun?

Die ersten beiden Bände fand ich jedoch besser. De Fälle an sich waren irgendwie interessanter und spannender von der Thematik. Das bedeutet jetzt nicht, dass das Buch langweilig war. Irgendwie passte es für mich nicht, dass ein Privatdetektiv nach einem Serienmörder sucht. Spannend fand ich jedoch, dass man endlich die Geschichte von Audrey, Nathans Schwester erfahren hat und auch etwas mehr über Alessia erfahren hat.

Sprachlich hat mich das Buch vom ersten Wort an gefesselt. Das Buch lässt sich so leicht und flüssig lesen, dass man gar nicht merkt, wie das Buch vergeht. Mir gefällt, dass die Sprache nicht so gestelzt wirkt, sondern sehr natürlich, sodass man sich perfekt in die Geschichte rein versetzen kann. Es wirkt auf mich, als könnte dies genau so geschehen sein.

Die Personen waren so, wie ich sie in Erinnerung habe. Sie sind gut charakterisiert und durchdacht. Sie sind vielschichtig und haben Ecken und Kanten, sodass sie sehr real erscheinen. Mein einziger Kritikpunkt sind die Namen, In der Geschichte kam Namen vor, die sich sehr ähnlich anhörten, sodass ich anfangs etwas sehr verwirrt war: z.B. Cythia und Celia.


Alles in allem finde ich dieses Buch sehr gelungen und habe mich sehr gefreut, als das Buch erschienen ist. Für mich waren Band 1 und 2 zwar etwas besser, aber auch dieses Buch kann ich nur empfehlen. Für mich gibt es an diesem Band auch nicht viel zu kritisieren.

Deswegen gibt es:

4 von 5 Schmetterlingen

Ich danke Arwyn Yale für dieses Rezensionexemplar.

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