Freitag, 12. Februar 2016

[Rezension] The School for Good and Evil von Soman Chainani


Auf der Schule der Guten und der Schule der Bösen werden Jugendliche für ihre spätere Karriere in einem Märchen ausgebildet: als Helden und Prinzessinnen oder aber als Schurken und Hexen. Sophie träumt seit Jahren davon, Prinzessin zu werden. Ihre Freundin Agatha dagegen scheint mit ihrem etwas düsteren Wesen für die entgegengesetzte Laufbahn vorbestimmt. Doch das Schicksal entscheidet anders und stellt die Freundschaft der Mädchen auf eine harte Probe. 


Seitenzahl: 512
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: The School for Good and Evil
Verlag: Ravensburger
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Als ich dieses Buch bei Lovelybooks gesehen hatte, musste ich es einfach haben. Zu meinem Geburtstag hat mir meine Mutter dieses dann auch geschenkt, doch es ist erstmal ein wenig liegen geblieben. Doch nun bi ich froh, dass ich es gelesen habe und hoffe, dass bald Band 2 erscheinen wird.

Die Idee hinter diesem Buch fand ich sofort spannend und interessant. Eine Schule, die Schüler darauf vorbereitet Prinzessin, Held oder der Bösewicht zu sein, davon habe ich vorher noch nie etwas von gehört. Die Umsetzung der Idee fand ich auch sehr gut gelungen. Die Handlung fand ich nicht voraussehbar und somit blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten. Man hatte hier zwei parallele Handlungsstränge, die immer aus der Sicht von den beiden Mädchen erzählt wurden. Diese haben sich sehr gut ergänzt und das Buch rund gemacht.

Das Buch ließ sich sehr leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil war packend und sehr bildlich, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Das Buch ist sehr leichte Kost und lässt sich an einem Nachmittag in einem Rutsch sehr gut durchlesen, trotz der vielen Seiten. Der Autor hatte ein Auge für Details und hat seine Welt liebevoll ausgeschmückt. An manchen Stellen fand ich ein paar Sachen doch zu sehr übertrieben, wie z.B. dass die Prinzessinenschülerinnen Outfits tragen, wie Ballerinas. Hier wurde mir teilweise zu sehr in die Klischeekiste gegriffen.

Die Charaktere wirkten sehr vielschichtig, wenn auch teilweise ein wenig zu sehr Klischeehaft.  Es wird dem Leser relativ schnell klar, wer die Böse und wer die Gute ist. Dem Autor scheint es hier aber nicht nur um äußerliches zu gehen, sondern auch, dass man in das Innere der Protagonisten sehen kann und den wahren Kern sehen kann.


Alles in Allem hat mich dieses Buch wirklich begeistert, auch wenn teilweise zu tief in die Klischeekiste gegriffen wurde. 

Deswegen gibt es:

4 von 5 Schmetterlingen

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