Sonntag, 13. März 2016

[Rezension] Black Rabbit Hall von Eve Chase


Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät.



Seitenzahl: 416
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Black Rabbit Hall
Verlag: blanvalet
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Es klang sehr vielversprechend und da ich vor noch nicht allzu langer Zeit Bücher über Familiengeheimnisse entdeckt habe, war ich sofort Feuer und Flamme für dieses Buch. Doch schon nach den ersten Seiten musste ich feststellen, dass dieses Buch für mich nichts war und ich dieses Buch eher enttäuscht beendet habe.

Die Idee hinter dem Buch fand ich sehr interessant und wollte mich sofort mit der Protagonistin auf die Suche nach dem Familiengeheimnis machen. Die Umsetzung fand ich aber weniger gelungen. Die Handlung war viel zu vorhersehbar und nach der Hälfte des Buches wusste man schon, was alles passieren wird. Das fand ich schade, denn so war die Spannung nicht mehr vorhanden und es hat sich sehr gezogen.

Vom Schreibstil her fand ich das Buch auch nicht so ansprechend. Teilweise waren Beschreibungen detailreich, dass man sich vieles vorstellen konnte, aber für mich kamen sie oft an der falschen Stelle. Für mich war dieses Buch oft sehr oberflächlich. Es gab Passagen, die waren flüssig und es gab Passagen, die fand ich etwas holprig,

In diesem Buch gab es zu viele Charaktere. Diese wurden am Anfang direkt auf einmal vorgestellt, sodass man erstmal total überfordert war. Oftmals musste ich zurückblättern, da mir Charaktere auf einmal unbekannt vorkamen und ich erstmal wieder schauen musste, wer wer war. Die Charaktere wirkte gut charakterisiert, aber es viel mir schwer eine wirkliche Bindung zu diesen aufzubauen. Einige gingen mir sogar ziemlich auf die Nerven.

Schade fand ich auch, dass die Vergangenheit und die Gegenwart nur oberflächlich während des Buches miteinander verknüpft wurden. Die Handlung plätschert so vor sich hin, aber es wird aus verschiedenen Sichten erzählt und kaum aufeinander Bezug genommen. Das fand ich schade, da mir dies sehr wichtig ist.


Für mich war dieses Buch leider absolut nichts. Es war langatmig und zu voraussehbar, Zu den Charakteren konnte ich keine gute Bindung aufbauen und fand ihr Verhalten teilweise etwas unlogisch. Mich hat dieses Buch nicht verzaubern können und mich sogar ziemlich enttäuscht zurückgelassen.

Deswegen gibt es von mir

2 von 5 Schmetterlingen

Ich danke dem blanvalet Verlag sehr für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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