Mittwoch, 13. April 2016

[Rezension] Furie von Chelsea Cain



Zehn Tage war Detective Archie Sheridan in der Gewalt der Serienmörderin Gretchen Lowell. Zwei Jahre hat es gedauert, bis er sich von den Qualen seiner Gefangenschaft erholt hat. Doch frei ist er noch lange nicht. Regelmäßig muss er Gretchen im Gefängnis besuchen – auch an dem Tag, als er den Auftrag erhält einen Mädchenmörder in Portland, Oregon zu fassen. Sofort beginnt Gretchen ein neues Todesspiel zwischen Wahnsinn und Überleben ...







Seitenzahl: 382
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Heartstick
Verlag: Blanvalet
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Dieses Buch hat sehr lange auf meinem SuB gelegen. Von Klappentext her fand ich das Buch sehr spannend und das Cover, sowie der Titel sehr ansprechend. In der Umsetzung konnte es mich aber nicht zu hundert Prozent überzeugen.


Wenn es um weibliche Serienmörder geht, bin ich immer sofort begeistert und muss das Buch haben, da solche Bücher selten sind und meistens besser als die anderen Bücher sind. Dieses Buch konnte mich jedoch nicht so wirklich überzeugen und nach 200 Seiten stehen die Ermittlungen des aktuellen Falls noch am Anfang und die Geschichte dümpelt nur vor sich hin. Mir hat hier die Spannung gefehlt. Selbst die Geschichte über Gretchen ging kaum vorwärts.


Sprachlich fand ich das Buch sehr gut, ansonsten hätte ich schon sehr viel früher aufgegeben. Er ist leicht und flüssig zu lesen und absolut passend für diesen Thriller. Er war an den richten Stellen bildlich ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Darüber hinaus fesselt er einen, auch wenn man nicht das Gefühl hatte, dass die Geschichte großartig weiter ging


Die Charaktere waren sehr vielschichtig und gut durchdacht. Jeder hatte seine Eigenheiten und zusammen ergaben alle ein gutes Team. Archie fand ich nicht so sympathisch. Er wirkte auf mich nicht echt, sondern sehr manipulierend. Er hat einiges durchgemacht und ist gezeichnet, aber sein Verhalten mochte ich trotzdem nicht.



Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen. Das Buch ist etwas Besonderes und an sich auch nicht schlecht, aber für mich war diese Art von Geschichte nichts. Ich hatte etwas ganz anderes erwartet, denn dieser Thriller ist eher für den Kopf als für die Spannung.

Deswegen gibt es:

2 von 5 Schmetterlingen

Ich danke dem Blanvalet Verlag und dem Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

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