Montag, 30. Mai 2016

[Rezension] Die Nacht der Tausend Farben von Claudia Rehm


Emma ist eine Formwandlerin und darf sich so wie alle weißen Magier in ihrem sechzehnten Lebensjahr zum ersten Mal in ihre tierische Gestalt transformieren. Doch die feierliche Wandlungszeremonie bringt Emma plötzlich in Lebensgefahr. Anstatt sich wie ihre Mitschüler in ein Tier zu transformieren, verwandelt Emma sich in das Element des Feuers und erhält damit eine seltene Gabe, die eine Gefahr für andere Magier ist. Ihre Freunde, Mitschüler und Lehrer wollen Emma lieber tot sehen, als diese gefürchtete Fähigkeit in ihr reifen zu lassen. Als Harris, ein junger, schwarzer Magier rettend die Hand nach Emma ausstreckt, sieht es so aus, als wäre ihre einzige Chance zu überleben die, sich von der weißen Magie abzuwenden und Zuflucht auf der schwarzen Seite der magischen Künste zu suchen. Die Ausgelassenheit und Freiheit, die Emma im Reich der schwarzen Magie erlebt, sagen ihrem abenteuerhungrigem Charakter sofort zu. Sie findet nicht nur an ihrem Zufluchtsort auf der schwarzen Seite der magischen Künste, sondern auch an Harris, schnell Gefallen. Schon bald jedoch trifft Emma im Reich der schwarzen Magie auf den einzelgängerischen Caven und findet heraus, dass nicht alles an Harris so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Als Caven kurz darauf spurlos verschwindet, muss Emma sich entscheiden, auf welcher Seite der Magie sie nun tatsächlich stehen will. Auf der Seite der weißen Magie, wo man sie fürchtet und ihr nach dem Leben trachtet, oder auf der Seite der schwarzen Magie, wo Emma sich plötzlich mit einer noch viel größeren Gefahr konfrontiert sieht, als der getötet zu werden.

Seitenzahl: 415 Seiten
Verlag: -/-
Originalsprache: Deutsch


Vom Cover und Inhalt her war ich sofort hin und weg. Die Farben harmonieren perfekt miteinander und ziehen mich sofort in seinen Bann. Es strahlt für mich sogar etwas mystisches aus. Der Klappentext hörte sich auch sehr vielversprechend an, sodass ich das Buch unbedingt lesen musste.

Die Idee mit den Gestaltwandlern fand ich direkt sehr ansprechend und interessant. Die Umsetzung an sich fand ich gelungen, der Mittelteil hatte sich für mich jedoch etwas gezogen. Es ist so viel passiert und man versucht sich noch in der fremden Welt zurecht zu finden und doch hastet die Handlung voran. Eine sanftere Einführung mit etwas weniger Aktion wäre mir lieber gewesen.

Sprachlich fand ich das Buch sehr gut. Es war leicht und flüssig zu lesen. Ich fand den Stil sehr bildlich und detailreich. Die Autorin hat ihre Geschichte liebevoll und mit eine Auge für Details ausgestaltet.

Charaktere gibt es an sich zwar sehr viele, aber nur die wichtigen wurden richtig ausgearbeitet. Emma fand ich von Anfang an sympathisch, genauso wie Myla. Mit den anderen Charakteren hatte ich meine Schwierigkeiten. Sie konnten mich nicht so packen und es hat nicht so richtig harmoniert mit den Charakteren und mir.


Alles in allem ein gutes Buch mit ein paar kleinen Schwächen. Ich hatte meine Probleme mit den Charakteren und auch, mich in der Geschichte richtig zurecht zu finden, da die Handlung zu rasant war, bevor sich alles richtig aufgebaut hatte.

Deswegen gibt es:

3 von 5 Schmetterlingen

Ich danke Claudia Rehm für dieses Rezensionsexemplar.

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