Montag, 27. Juni 2016

[Rezension] Die Furcht der Weisen Teil 1 von Patrick Rothfuss



 Eine Intrige zwingt Kvothe die arkanische Universität zu verlassen. Seine Suche nach den sagenumwobenen Chandrian, die seine Eltern getötet haben, führt ihn an den Hof von Maer Alveron, und weiter zu den sturmumwogten Hügeln von Ademre. Schließlich gelangt er in das zwielichtige Reich der Fae, wo er der sagenumwobenen Felurian begegnet, der bisher noch kein Mann widerstehen konnte. Eine Geschichte voller Poesie und Musik, voller Leidenschaft, aber auch voller Intrigen, dunkler Geheimnisse und Magie

Seitenzahl: 860 Seiten
Verlag: Klett-Cotta / Der Hörverlag
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: The Wise Man's Fear
 

Diesen Band hatte ich sehr lange hinausgezögert und als ich gesehen habe, dass es ihn als Hörbuch gibt, musste ich dieses unbedingt haben. Ich hatte nur zu lange gewartet, sodass ich einiges an Zeit brauchte, um wieder hinein zu kommen. Handlungsmäßig war es kein Problem, wieder einzusteigen, nur was die einzelnen Begriffe und Völker anging, hatte ich ein wenig meine Probleme, fand mich aber schnell wieder zurecht.

Die Idee der Geschichte finde ich noch immer sehr interessant und eigentlich auch die Umsetzung. Ich liebe die Welt, die Patrick Rothfuss erschaffen hat, denn sie hat Hand und Fuß. Sie ist klar strukturiert und hat keine Lücken. Mein einziges Problem mit der Geschichte ist, dass sie sich für mich ein wenig zieht und sehr langsam voran geht. Sie hat Höhen und Tiefen und ist sehr ausführlich – manchmal schon zu ausführlich.

Sprachlich ist das Buch super. Es lässt sich flüssig lesen und packt einen von der Ersten Seite an. Auch wenn es sich zwischenzeitlich zieht, so lässt es einen nicht los. Dem Sprecher des Hörbuchs konnte ich sehr gut folgen. Er hat weder zu langsam, noch zu schnell gelesen und so konnte ich ihm gut folgen. Er hat sich sehr bemüht und konnte die Geschichte gut rüberbringen. Von der Stimme her passte er sogar sehr gut zu Kvothe.

Die Charaktere sind genauso gut strukturiert wie die Welt der Geschichte. Sie sind sehr vielfältig und tiefgehend. Kvothe fand ich von Anfang an sehr sympathisch, genauso wie die anderen seiner Freunde, obwohl ich über Kvothe öfters nur den Kopf schütteln konnte, denn er hat teilweise Charakterzüge, die ich etwas nervig fand. Aber das zeigte nur, dass er nicht perfekt war und machte ihn realistischer.


Alles in allem eine tolle Geschichte, mit einer Welt, die Hand und Fuß hat. Sie bietet alles, was eine gute Geschichte braucht: Tolle Charaktere, einen tollen Schreibstil und eine gut strukturierte Handlung.

Deswegen gibt es:

4 von 5 Schmetterlingen

Ich danke dem Hörverlag für dieses Rezensionsexemplar

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