Montag, 18. Juli 2016

[Rezension] Novus Ordo Seclorum von Gabriela Swoboda

 



Die Journalistin Mara ist glücklich verlobt mit dem ehrgeizigen Regierungssprecher Magnus. Doch dann stößt sie auf ein geheimes Dokument, demzufolge alle Regierungsmitglieder der okkulten „Bruderschaft des Widersachers“ angehören. Mit dem Buch der Sieben Siegel will die Bruderschaft einen Weltuntergang und eine neue Weltordnung unter ihrer Herrschaft einleiten. Als Magnus von Maras Entdeckung erfährt, flüchtet sie vor ihm nach Irland. Dort erfährt sie jedoch, dass ausgerechnet sie die Rettung für die Welt sein soll: die „Magierin der Hoffnung“.

Seitenzahl: 630 Seiten
Verlag: Drachenmond Verlag
Originalsprache: Deutsch



Das Cover dieses Buches ist ein Traum. Die Farben harmonieren super miteinander und die Motive passen perfekt zueinander. Die Schrift auf dem Cover passt perfekt und macht das Cover geheimnisvoll und interessant. Auch innen ist das Buch toll gestaltet und macht es schon zu einem Highlight.


 Die Idee hinter dem Buch fand ich sehr interessant, doch die Umsetzung war nicht ganz so meins. Für haben sich viele Passagen sehr gezogen, was daran lag, dass du Buch auf mich sehr politisch wirkt. Vom KT her kann man darauf schließen, dass dieses Thema vorkommen wird, aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass es das Buch dominiert. Was mir das Lesen auch noch erschwert hatte war die Wahl der Perspektiven.  Das Buch wird von einem Außenstehenden erzählt und die Perspektiven wurden sehr häufig gewechselt, wodurch ich sehr Probleme hatte, mich mit allem anzufreunden.


Sprachlich fand ich das Buch sehr gut.  Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen und war sehr bildlich geschrieben. Die Autorin hat ein Auge für Details und lässt den Leser in dieser Welt abtauchen. Sie schafft es, dass man wirklich Bilder vor den Augen hat und das hat mir gefallen.


Mit den Charakteren bin ich nicht wirklich  warm geworden, was an den vielen Perspektivenwechseln und der Erzählform liegt. Auf mich wirkten alle etwas unnahbar und distanziert. An sich waren die Charaktere gut charakterisiert und haben sich natürlich in der Geschichte bewegt, doch der Funke ist bei mir nicht übergesprungen.



Alles in allem war das Buch okay. Ich hatte etwas ganz anderes erwartet und konnte mit dem Thema des Buches nicht so viel anfangen. Auch mit den Charakteren bin ich nicht warm geworden, was an der Erzählform lag. Der Schreibstil der Autorin dagegen war echt toll. Er ist flüssig und sehr bildlich und für mich leider das einzige Highlight des Buches.

Deswegen gibt es:
 3 von 5 Schmetterlingen

Ich danke dem Drachenmond Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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