Dienstag, 26. Juli 2016

[Rezension] Sisters in love - Violet, so hot von Monica Murphy



Ich bin die mittlere Tochter, die Pflichtbewusste. Die, die sich für das Firmenimperium ihrer Familie aufopfert. Ich weiß nichts über Ryder McKay – nur, dass er in mir bisher ungekannte Gefühle weckt. Ich bin bereit, alles zu riskieren, nur um bei ihm zu sein – auch mein Herz und meine Seele. Alles.

 Seitenzahl: 528
Verlag: Heyne
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Owning Violet



Das Cover sieht optisch sehr einfach aus. Hat man das Buch in der Hand, dann wirkt es schon mehr, denn die Linien sind leicht ausgestanzt. Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und der Klappentext klang auch sehr vielversprechend.

Nachdem das Buch jetzt leider etwas länger auf meinem SuB gelegen hat, habe ich es endlich befreit. Es dreht sich alles um Violet und Ryder und um die Kosmetikfirma Fleur. Der Anfang des Buches klang noch sehr vielversprechend, doch die Entwicklung des Buches hat mir nicht so gefallen. Hier geht es fast nur ums Ausnutzen und Intrigen. Für mich hat sich alles gefühlt nur wiederholt und das Buch sehr schnell seinen Reiz verloren.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Er hat mich sofort in seinen Bann gezogen und anfangs begeistert. Dieser konnte die Geschichte jedoch nicht retten. Die Autorin hat sehr bildlich geschrieben und ein Auge für Details gezeigt.

Violet ist eine Frau, die einerseits zwar weiß, was sie möchte, aber andererseits viel zu zurückhaltend dafür. Sie wirkt sehr gebrechlich, verhält sich aber nicht so. Das hat für mich nicht richtig zusammengepasst und mich ab und an etwas verwirrt. Ryder ist nach außen hin der Badboy, doch auch er verhält sich manchmal ganz anders. Er soll der harte Typ sein und verfällt nach einem Gespräch sofort Violet? Darüber hinaus ist er auch noch ein Feigling.


Zusammengefasst kann ich sagen, dass mich dieser Band absolut nicht begeistert hat. Die Handlung hat sich für mich nur wiederholt und man hatte das Gefühl, dass man auf der Stelle läuft. Darüber waren mir die Charaktere zu gegensätzlich in sich selbst. Nur der Schreibstil war ein Lichtblick für mich.

Deswegen gib es:

2 von 5 Schmetterlingen

Ich danke Heyne und dem Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.


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