Montag, 8. August 2016

[Rezension] Arya und Finn von Lisa Rosenbecker




Arya hat ihre Zukunft als Leibwächterin klar vor Augen: Sie will ihrer Freundin Elena um jeden Preis zur Seite stehen. Schon seit vielen Jahren bereitet sie sich darauf vor und nimmt sogar ihre verhasste Gabe in Kauf, die ein gut behütetes Geheimnis ist. Ebenso wie Elenas wahre Herkunft. Aus diesem Grund lässt sich Arya auf eine Reise ein, bei der sie nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit der Zukunft konfrontiert wird. Denn ihr Reisegefährte Finn weckt unbekannte Gefühle in ihr. Während Arya versucht auf ihr Herz zu hören, kristallisiert sich eine Bedrohung für das gesamte Königreich heraus, der sich die Gefährten am Ende gemeinsam stellen müssen.  

Seitenzahl: 380 Seiten
Verlag: Drachenmond Verlag
Originalsprache: Deutsch



Das Cover finde ich irgendwie interessant, aber mir fehlt irgendwie etwas. Aber der Klappentext klingt sehr interessant und ich hatte bisher nur Gutes über Arya und Finn gehört, sodass ich es haben musste. Zu hundert Prozent konnte es mich aber nicht überzeugen.  Der magische Funken ist bei mir nicht übergesprungen. 

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Finn und Arya und wechselt immer wieder ab. Die Perspektivenwechsel schließen immer an das Geschehen an und somit wird man nicht aus der Geschichte gerissen.  Die Welt, in der die Geschichte spielt, finde ich ganz gut beschrieben, aber für mich war sie nichts Besonderes.  Mir war der Anfang viel zu verwirrend und hat sich auch zu sehr gezogen, sodass ich sehr Schwierigkeiten hatte, mich zu Recht zu finden.

Sprachlich war das Buch super. Die Autorin hat einen sehr  bildlichen und ausführlichen Schreibstil, der einen begeistert und mitreißt. Er ist teilweise zu ausführlich, dass die Geschichte abdriftet und sich an manchen Stellen somit etwas zieht. 

Die Charaktere waren mir etwas zu übertrieben. Man hat die begierige, starke Arya, die sich komplett auf Elena fixiert hat und dann den aufmüpfigen Finn, der sich für stark und unbesiegbar hält, obwohl er es absolut nicht ist. Man hört daraus schon, dass ich mit ihnen absolut nicht zu Recht gekommen bin. Ich mag starke Charaktere, aber diese hier hatten zu viel Stärke, dass sie auf mich nicht mehr gewirkt hatten. Arya zum Beispiel wirkte auf mich zu perfekt und unfehlbar.


Alles in allem war es zwar ein gutes Buch, das mich aber nicht richtig überzeugen konnte. Es hat eine klasse Welt, die mir sehr gut gefallen hat und eine detaillierten und flüssigen Schreibstil, wenn auch ein wenig zu detailliert. Der Anfang hatte sich etwas gezogen, aber später wurde es dann schon spannend. Mein größtes Problem mit dieser Geschichte waren jedoch die Charaktere, die mir zu perfekt rüber kamen.

Deswegen gibt es:

3 von 5 Schmetterlingen

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