Freitag, 12. August 2016

[Rezension] Ihr tötet mich nicht von Shannon Kirk




Sie ist 16 Jahre alt und im 7. Monat schwanger, als sie auf dem Heimweg von der Highschool überwältigt und in einen Lieferwagen gezerrt wird. Doch die Entführer machen Fehler – Fehler, die ihr vermeintlich hilfloses Opfer kühl kalkulierend registriert. Und der größte Fehler war, sich dieses Opfer auszusuchen. Denn das Mädchen in ihrer Gewalt verfügt über einen messerscharfen Verstand und die einzigartige Fähigkeit, seine Emotionen vollständig zu kontrollieren. Sie weiß, dass es den Kidnappern um ihr Baby geht, und sie selbst nach der Geburt wertlos für sie ist. Also fasst sie einen Plan: Ihr werdet mich nicht töten, ihr werdet mein Kind nicht bekommen – und ich werde mich rächen  ...

Seitenzahl: 349 Seiten
Verlag: Goldmann
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: Method 15/33
 

Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen.  Es wirkt einerseits sehr schlicht, aber genau das macht es so faszinierend. Die Farben sind auch sehr dezent gewählt und alles harmoniert sehr gut zusammen. Der Klappentext wirkte sehr spannend und so wollte ich das Buch gerne lesen.

Dieses Buch habe ich leider abgebrochen, weil es nichts für mich war. Es war sehr kalt und nüchtern geschrieben und damit habe ich meine Probleme. Es springen dann absolut keine Emotionen über und ich langweile mich sofort. 

Mir war es für diese Situation zu distanziert, auch wenn gerade dies die Protagonistin ausmacht, doch auch mit dieser Art bin ich nicht zurechtgekommen und ließ sie sogar eher falsch auf mich wirken. Für mich war sie einfach zu sehr ein Übermensch. Sie konnte mich nicht für sich einnehmen.

Man wird am Anfang der Geschichte direkt ins kalte Wasser geschmissen und startet direkt in der Gefangenschaft der Protagonistin.  Es wird also immer wieder hin und her gesprungen, wenn die Vergangenheit eingeblendet wird und alles erklärt wird. Diese Sprünge waren eigentlich geschickt gewählt.


Alles in allem war mir dieses Buch zu kalt und distanziert. Es hat mich ein wenig an Kill Girl erinnert. Die Protagonistin erzählt ruhig und distanziert, was passiert und das war leider gar nichts für mich. Den Aufbau der Geschichte fand ich dagegen eigentlich sehr gut, auch wenn er die Geschichte für mich nicht mehr rausreißen konnte.

Deswegen gibt es:

2 von 5 Schmetterlingen

Ich danke dem Goldmann Verlag und dem Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

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