Mittwoch, 17. August 2016

[Rezension] Secret Fire - Die Entflammten von C.J. Daugherty


 

Wird die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sasha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag). Grund ist ein uralter Fluch, der seit Generationen auf seiner Familie lastet. Ein Fluch, von dem ihn nur die 17-jährige Taylor erlösen kann. Doch der Preis dafür ist hoch. Ist sie bereit, sich und ihre Zukunft für Sasha zu opfern?

Seitenzahl: 448 Seiten
Buchformat: Gebunden / E-Book
Verlag: Oetinger
Originalsprache: Englisch
Originaltitel: The Secret Fire



Die Idee hinter diesem Buch finde ich sehr interessant und vielversprechend, jedoch hat mir die Umsetzung nicht so sehr gefallen. Während der gesamten Zeit beim Lesen hatte ich nur ein riesengroßes Fragezeichen vor Augen, weil einfach fast nichts erklärt wurde. Erst fast kurz vor Seite 300 bekommt man ein paar Erklärungen, die aber nur noch verwirrender waren. Ansonsten ist die Geschichte vor sich her gedümpelt und hat sich gezogen, weil irgendwie nichts wirklich passiert war.

Der Strang um Sacha war dafür etwas klarer. Bei ihm wusste man direkt, mit was man es zu tun hatte, nur dass seine Situation irgendwie aussichtslos wirkt. Die Stränge in Paris waren zwar klar, aber irgendwie zu viel. Mich hat einfach viel mehr interessiert, was es mit Taylor auf sich hat, als wie sich Sacha mehrfach selbst umbringt.

Sprachlich war das Buch sehr gut. Es war leicht und flüssig zu lesen und man ist regelrecht durch die Seiten geflogen. Ich fand es interessant, dass obwohl kaum etwas passiert war, schon sehr weit im Buch war und man kaum bemerkt hat, wie die Seiten verflogen waren. Die Autorin schreibt sehr umschweifend, aber auch sehr detailreich und schmückt ihre Geschichte liebevoll aus.

Sacha mochte ich irgendwie lieber als Taylor. Er ist ein unglaublich starker Mann und ist mit seiner rebellischen, aber doch sehr liebevollen Art positiv hängen geblieben. Er ist hart und weich zugleich und das macht ihn sympathisch. Taylor dagegen war mir zu passiv. Sie ist neben Sacha unter gegangen. Sie ist sehr passiv und lässt sich alles gefallen. Mit ihr hatte ich meine Schwierigkeiten und hätte mir fast gewünscht, dass Sacha der Alchimist wäre und nicht Taylor.


Alles in allem bin ich nicht zu 100 Prozent überzeugt. Sprachlich war das Buch zwar sehr gut, aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Die Idee mit den Alchimisten und dem Fluch war zwar sehr interessant, doch man wird hier einfach viel zu lange hingehalten. Auch die Charaktere rufen zwiegespaltene Gefühle in mir wach. Er ist sehr stark und präsent und sie ist eine Streberin und irgendwie anstrengend. 

Deswegen gibt es:

3 von 5 Schmetterlingen

Ich danke Oetinger und der Netwerk Agentur Bookmark für dieses Rezensionsexemplar.

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