Montag, 21. November 2016

[Rezension] Black Blade 1 von Jennifer Estep



Titel: Black Blade - Das eisige Feuer der Magie | Autor: Jennifer Estep
Verlag: ivi (Piper)
Preis: E-Book 12,99€ / Gebunden 14,99€ | Seitenanzahl: 386 Seiten 
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Willkommen in Cloudburst Falls, dem magischsten Ort in ganz Amerika! Muss man anderswo lange suchen, um einen Troll unter einer Brücke zu finden, so ist es hier ganz einfach, Monster und Magische in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Doch wer über keine magischen Fähigkeiten verfügt, ist in Cloudburst Falls nicht viel wert ... 

Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten - ebenso wie ihre große Liebe. [Quelle]



Das Cover dieses Bandes ist zwar sehr einfach gehalten, aber mir gefällt es. Ein wenig erinnert es mich von der Machart her an Mythos.

Auch der Aufbau der Geschichte erinnert mich ein wenig zu sehr an Mythos. Man hat hier eine Protagonistin, die keine Freunde hat und die Mutter verloren hat. Selbst in ihrer Art erinnert sie mich sehr an Gwen aus Mythos, nur dass ich mit Gwen irgendwie mehr anfangen konnte als mit Lila.
Devon fand ich ganz sympathisch, doch auch er erinnert mich ein wenig an Logan, weil er so unnahbar erscheint. Ansonsten finde ich die Charaktere sehr tiefgehend und vielschichtig.

Die Idee mit diesen Gaben und Talenten ist auch nichts neues, doch ich mag die Umsetzung. Die Autorin hat hier ein Setting ausgewählt, dass die Geschichte besonders macht. Auch die Wesen, die sie mit in die Geschichte eingebaut hat, ergänzen die Geschichte wunderbar.
Die eine oder andere Überraschung gab es natürlich auch, doch ein Teil war sehr vorhersehbar, wenn man schon andere Bücher der Autorin gelesen hat.

Sprachlich war das Buch sehr gut. Jennifer Estep hat einen leichten, sehr gut lesbaren Schreibstil, der gleichzeitig unglaublich bildhaft ist, ohne, dass er zu überladen wirkt. Sie erzeugt eine wundervolle Atmosphäre, sodass man regelrecht Freude hat, in Cloudburst Falls einzutauchen.


Alles in allem eine gute Geschichte mit Ecken und Kanten. Einerseits ist mir die Geschichte vom Aufbau her viel zu ähnlich mit der Mythos Reihe. Gleichzeitig hat Jennifer Estep Elemente eingebaut, die die Geschichte einzigartig und wundervoll macht. Man merkt, dass die Autorin ihre Geschichte mit viel Liebe entwirft.

Deswegen gibt es:

4 von 5 Schmetterlingen

Ich danke Piper für dieses Rezensionsexemplar!

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