Montag, 30. Januar 2017

[Rezension] Ava - Der Tag der Libelle von Christa Kuczinski



Titel: Ava -  Der Tag der Libelle | Autor: Christa Kuczinski
Verlag: -/-
Preis: E-Book 3,99 €  | Seitenanzahl: 396 Seiten
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Ava, die 16-jährige Lichtbringerin, die von einem alten Elfenvolk abstammt, entdeckt ihre Gabe, Feuer zu entfachen. Sie begegnet Zack, ihrem verschollenen Freund aus Kindertagen. Gemeinsam sind sie einer Verschwörung ihrer erfolgreichen Väter auf der Spur: Einst sorgten Wissenschaftler auf der Suche nach der Essenz für ewiges Leben dafür, dass Zack und Ava einen besonderen genetischen Code in sich tragen, weshalb eine Geheimorganisation die beiden nun unschädlich machen und ihre außergewöhnliche Gabe um jeden Preis vor der Öffentlichkeit geheim halten will.



Das Cover von Ava hat mich sofort begeistert und fasziniert. Ich liebe, wie einfach es auf den ersten Blick wirkt und doch stecken so viele Details und so viel Liebe dahinter. Auch die Farbwahl finde ich sehr gelungen.

Die Idee hinter Ava fand ich sofort interessant und war direkt hellauf begeistert, sodass ich das Buch einfach lesen musste. Die Umsetzung jedoch hat mich nicht richtig gepackt und der Funken wollte einfach nicht überspringen. Teilweise gab es sogar Passagen, die sich für mich sehr gezogen haben. Mir hat ein wenig der Stimmung und des Feelings gefehlt. Vielleicht lag es auch einfach an der sehr komplexen Umsetzung, die einen regelrecht überrollt.

Sprachlich hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle ein wenig geholpert hat. Christa schreibt sehr bildgewandt, ohne dass es überladen wirkt. Sie lässt einen regelrecht in dem Geschehen stehen.

Die Charaktere wirken tiefgehend und gut charakterisiert, doch sie haben mir die Geschichte am meisten vermiest. Mit Ava und ihrem extrem kindlichen Verhalten konnte ich nicht viel anfangen. Auch die Art und Weise, wie die einzelnen Charas miteinander umgingen, hat mir nicht so zugesagt. Auf mich wirkte es, als machen sie auf reif, sind es aber nicht wirklich.


Alles in allem bin ich hin und her gerissen. Einerseits schreibt Christa unglaublich toll, doch die Charaktere haben mir absolut nicht zugesagt. Die Idee der Geschichte fand ich gut, wenn auch die Umsetzung ein wenig geholpert hat. 

Deswegen gibt es:

3 von 5 Schmetterlingen

Ich danke der Netwerkagentur Bookmark und Christa Kuczinski für das Rezensionsexemplar.

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