Freitag, 10. Februar 2017

[Rezension] Ormog - Der letzte weiße Magier von Thomas Engel



Titel: Ormog - Der letzte weiße Magier | Autor: Thomas Engel
Verlag: Fabulus Verlag
Preis: E-Book 13,99 € / Taschenbuch 16,95 € | Seitenanzahl: 365 Seiten
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Auf dem Planeten Magnus leben Menschen zusammen mit anderen vernunftbegabten Wesen. Magische Kräfte sind allgegenwärtig. Zwischen den Mitgliedern des Weißen Ordens und den abtrünnigen Gorgulzauberern entspinnt sich ein Machtkampf, der das einst blühende Reich von Kamal zu zerreißen droht. Im Konflikt auf Leben und Tod versuchen der Weißmagier Ormog und seine Gefährten zu verhindern, dass der Dunkle Meister der Gorgul sein Ziel erreicht: die unumschränkte Herrschaft des Bösen. Das Blatt wendet sich, als Ormog sich mit seiner gefährlichsten Gegnerin verbündet. Vatya, die Elitekämpferin der Gorgul, wechselt die Seiten. Können sie und Ormog ihre Zivilisation vor dem Untergang bewahren?



Das Cover fällt einem mit seinen leuchtenden Farben direkt auf. Einerseits wirkt es sehr einfach, andererseits aber auch komplex. Das Buch selbst hat außen orangene Seiten und macht das Buch zu einem richtigen Hingucker.

Die Geschichte klang erst einmal interessant und die Tatsache, dass der Autor erst sechszehn Jahre alt ist, hat mich fasziniert, sodass ich das Buch gerne lesen wollte. Von der Umsetzung her hat mir das Buch gefallen. Man hat sich schnell in der Geschichte zurecht gefunden und die Kapitel geschickt gewählt.

Der Autor erzählt die Geschichte in der dritten Person. Mir hat der Stil sehr gut gefallen und ich fand, dass man nicht gemerkt hat, dass der Autor erst so jung ist. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen und hatte Höhen und Tiefen. Es gab Stellen, die haben sich gezogen, aber auch viele, bei denen man nicht schnell genug lesen konnte, da sie so unglaublich spannend waren.

Die Charaktere waren gut charakterisiert und durchdacht. Trotzdem fehlte mir hier ein wenig das Besondere. Mir fiel es schwer, mich mit ihnen zu identifizieren und sie wirkten an manchen Stellen nicht fertig ausgearbeitet. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Geschichte in der dritten Person geschrieben ist und deswegen sowieso schon distanzierter wirkt.


Alles in allem kann ich sagen, dass es eine gelungene Geschichte ist, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Sie hat ein paar kleine Schwächen, doch das ist meckern auf hohem Niveau. Mich konnte der Autor mit seiner Geschichte fesseln und begeistern, sodass man getrost über alles hinwegsehen kann.

Deswegen gibt es:

4 von 5 Schmetterlingen

Ich danke dem Fabulus Verlag und Literaturtest für dieses Rezensionsexemplar.

1 Kommentar:

  1. Hi Yunika,

    das Buch habe ich mir letztes Jahr auf der FBM gekauft, als wir zu einer Signierstunde am Arena Stand warteten. Dort fiel mir das Cover auf und als ich den KT gelesen hatte, sprach mich dieser sehr an, weshalb ich es mir gleich mitgenommen hatte. Toll daran war, dass der Autor selbst vor Ort war und so konnte ich es mir gleich signieren lassen :)

    Ich freue mich schon darauf, in die Welt abzutauchen.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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