Donnerstag, 30. März 2017

[Rezension] Possession von Sara Flannery Murphy


 
 
Titel: Possessions | Autor: Sara Flannery Murphy
Verlag: Arctis Verlag
Preis: E-Book 15,99 € / Gebunden 20,00 € | Seitenanzahl: 384 Seiten
Kaufen: Hier
 
[Klappentext]
Die 'Elysische Gesellschaft' bietet ihren Kunden an, mit verstorbenen Angehörigen in Kontakt zu treten. Die Angestellten werden Körper genannt, so auch Eurydice, längste und zuverlässigste Mitarbeiterin der Firma. Ihr Erfolgsgeheimnis: Sie findet Zuflucht in der betäubenden Wirkung der Lotusse – Pillen, die den Kontakt zur Welt der Toten ermöglichen. Als Eurydice die Verbindung zur Frau von Patrick, einem rätselhaften Witwer, herstellt, wird sie besessen von dem glamourösen Paar. Sie bricht ihre eigenen Regeln, verliebt sich und dringt immer tiefer ein in Patricks Leben und das Rätsel hinter Sylvias mysteriösem Tod. Eurydice muss ihr eigenes Dasein entwirren und sich ihren längst begraben geglaubten Geheimnissen stellen.





 
Das Cover von Posession ist zwar sehr einfach gehalten, doch es verfehlt seine Wirkung nicht. Mich hat es sofort in seinen Bann gezogen.

Leider hat mir dieses Buch absolut nicht gefallen, so dass ich es relativ schnell abgebrochen habe. Auf mich wirkte alles viel zu distanziert und abgebrüht, weswegen mich die Geschichte nicht begeistern konnte. Die Idee an sich finde ich sehr interessant, doch mir wirkte alles sehr oberflächlich. Vieles wird angeschnitten, aber nicht zu Ende ausgeführt.

Sprachlich konnte mich das Buch auch nicht begeistern. Auch hier wirkte mir alles zu kalt und distanziert. Die Geschichte wurde aus der Perspektive der Protagoistin erzählt, doch diese hatte eine Art an sich, mit der ich nicht warm geworden bin. Vieles wirkte beiläufig und ich wusste oftmals nicht, was ich von allem halten soll.

Die Charaktere wirkten an sich sehr gut durchdacht, auch wenn ich mit ihnen nicht warm geworden bin. Ich komme mit Protagonisten, die sich unnahbar geben und es anscheinend auch sind, nicht klar. Es wirkte als wäre der Protagonistin alles egal und sie lebt nur, weil sie es muss.
 
 
Alles in allem eine tolle Idee mit – für mich – nicht gelungener Umsetzung. Mir hat hier die Tiefe gefehlt, die die Geschichte zu etwas ganz besonderem macht. Für mich wirkte es, als könne man alles einfach austauschen, weil gefühlt nichts wichtig wirkte. Mir wirkte alles zu kalt und oberflächlich.
 
Deswegen gibt es:

1 von 5 Schmetterlingen
 
Ich danke der Netzwerkagentur Bookmark für dieses Rezensionsexemplar.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen