Montag, 26. Januar 2015

Sehnsüchtig - Verfallen von D.C. Odesza

Cover:


Allgemeines: 
 Buchformat: Taschenbuch/E-Book
Seitenzahl: 305
Originalsprache: deutsch
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Kosten: 9,90 € / 2,99 € 
 Die ersten drei Sätze:

Stöhnend stütze ich die Ellenbogen aus und verziehe mein Gesicht, das verrät, wie sich in meinem Kopf vermehrt Fragezeichen bilden. Ich kaue auf meinem Bleistift und starre auf das Whiteboard, um im Ansatz die Gleichung zu verstehen, die nagezeigt wird, um zu begreifen. Schon nach dem zweiten Rechnungsweg driftet mein Verstand in völlig andere Spähren ab.
Klappentext:
Maron Noir studiert in Marseille und ist seit wenigen Jahren eine erfahrene, begehrte Escortdame einer angesehenen Agentur mit gewissen Vorzügen. Sie ist jung, hübsch und verzaubert die Männer mit nur einem Augenaufschlag. Für gewöhnlich ist sie es, die die Kontrolle behält. Doch an einem Abend trifft sie den neuen Kunden, Gideon Chevalier, der ihren Ruf kennt und versucht sie um den Finger zu wickeln. Allerdings wird Maron während der Machtspielchen alles tun, um nicht die Kontrolle abzugeben. Nur was, wenn es nicht bei einem Mann bleibt und Maron sich ihren Wünschen fügen muss?
Inhalt:
 Maron Noir ist tagsüber eine Architekturstudentin. Abends ist sie eine Escortdame um ihren Lebensunterhalt und die Behandlung ihrer kranken Schwester zu bezahlen. Für gewöhnlich behält sie die Kontrollen, aber als Gideon Chevalier in ihr Leben tritt, nimmt er ihr die Kontrolle. Zusammen mit seinen Brüdern und einer weitren Frau, begibt sie sich auf eine Reise, die für sie alles andere als leicht wird.
Handlung: 
Von dieser Autorin habe ich jetzt zwei Bücher gelesen, an denen sie mitgearbeitet hat. Von dem einen war ich total begeistert und das andere hat mir gar nicht gefallen. Dieses Buch hat mich total begeistert. Die Handlung ist sehr gut aufgebaut. An sich vergeht nicht viel Zeit, dennoch passiert einiges. Man hat nicht das Gefühl, dass sich die Handlung zieht.
Sprache: 
Die Sprache fand ich sehr gut gewählt. Die Perspektiven haben manchmal zwischen Gideon und Maron gewechselt. Die Sprache hatte sich der jeweiligen Figur gut angepasst. Die Gedankengänge konnte man sehr gut nachempfinden und ich war von Anfang an direkt gespannt. Das Buch war voller liebevoller Details, die genau richtig ausgeschmückt wurden.
Erotik: 
Die erotischen Szenen waren richtig gut beschrieben. D.C. Odesza weiss genau, wo sie in die Tiefe gehen sollte und wie sie was ausschmücken muss. Die Szenen sind sehr liebvoll ausgeschmückt und mit vielen Details, wirken aber nicht "billig". Ich finde den Anteil zwischen Geschichte und Erotik genau richtig gewählt.

Die Charaktere:

Maron Noir fand ich von Anfang an sehr sympathisch. Sie wirkte einerseits sehr stark, aber auch schwach und hilfbedürftig. Als sie auf die drei Brüder trifft, bröckelt sehr schnell ihre Fassade und man lernt sie noch besser kennen. Sie hat etwas sehr geheimnisvolles.
Gideon Chevalier fand ich am Anfang nicht sehr sympathisch. Er wirkte überheblich und zu sehr von sich selbst überzeugt. Im Laufe der Geschichte entwickelt er sich als sehr einfühlsam und man muss ich ihn einfach gern haben.
Lawrence Chevalier mag ich absolut nicht. Er ist überheblich und sieht sich als was besseres an. Regeln interessieren ihn nicht. Er hat etwas interessantes an sich, aber ich finde ihn nervig.
Dorian Chevalier wirkt sehr unscheinbar und steht eher im Hintergrund.
Die Characktere entwickeln sich mit der Geschichte und bekommen nicht irgendwelche Eigenschaften, die nicht zu ihnen passt.

Fazit:

Zusammengefasst kann ich nur sagen, dass dieses Buch absolut wahnsinn ist. Die Geschichte passt perfekt zusammen. Die Charaktere stimmen, die handlung passt und ich finde es ist genau die richtige Mischung aus Erotik und Handlung.

Deswegen gibt es:

 5 Schmetterlinge

Donnerstag, 22. Januar 2015

Bodenturbulenzen von Lukas Pellmann

Cover:


Allgemeines:

Buchformat: E-Book
Seitenzahl: ca. 175
Originalsprache: deutsch
Kosten: 2,99€

Die ersten drei Sätze:
 
"Der Flug wurde soeben abgefertigt. Für Sie war leider kein Platz mehr an Bord der Maschine." Auf einmal wurde es ganz still um mich herum.

Klappentext:

Eigentlich will Max Pelzer zur Hochzeit seiner Freundin Petra nach Chicago fliegen. Doch Air Germany überbucht den Flug und so hängt Max in der Lounge der Airline fest. Innerhalb der folgenden 24 Stunden freundet er sich mit einem Hutfetischisten an, wird Zeuge eines Antiterror-Einsatzes und er stürzt im Club Crash ab. Er trifft auf Gisbert, einen nervigen Dampfplauderer, der als Dieter-Bohlen-Kopie in der Lounge kurzerhand eine Castingshow organisiert. Und schließlich verliebt sich Max in die attraktive Airline-Mitarbeiterin Theresa...
Statt auf die Reise in die USA begibt sich Max während seines Aufenthalts am Flughafen auf eine Reise zu sich selbst. Und gerade noch rechtzeitig beginnt er, sein Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen, anstatt sich immer nur treiben zu lassen. 

Inhalt:

Max Pelzer möchte eigentlich zu der Hochzeit seiner Freundin Petra in Chicago, doch es kommt nicht so, wie es soll. Die Airline Air Germany hat den Flug überbucht und Max muss auf einen späteren Flug warten. Dass sich der Flug bis zum nächsten Tag rauszögert, ahnt er zu dem Zeitpunkt noch nicht. Max Pelzer scheint vom Pesch verfolgt zu werden, denn er trifft am Flughafen seinen ehemaligen, nervigen Klassenkammeraden Gisbert, der sich für einen Hollywood-Star hält. Ausserdem freundet er sich mit dem Hutfetischisten Felix an. In der Lounge trifft er auch noch seine Traumfrau, doch er traut sich nicht sie anzusprechen. Aber es kommt nichts so, wie er es denkt...

Handlung

Anfangs war ich etwas skeptisch, aber das Buch hat mich relativ schnell überzeugt und in den Bann gezogen. Der Protagonist scheint den Ärger magisch anzuziehen. Flug überbucht und auch der Aufenthalt am Flughafen ist alles andere als entspannt. Er gerät von eine komischen Situation in die nächste. Ich musste doch des öfteren lachen. Die Handlung scheint gut durchdacht und man möchte einfach nur wissen, was Max noch so alles passiert und ob er noch in Chicago ankommt.

Charakter:

Max Pelzer wirkt von anfang an eigentlich sehr sympathisch. Er wirkt sehr menschlich und nicht wie ein Übermensch. Sein Charackter ist gut strukturiert und ehrlich gesagt wirkt Max für mich wie ein echter Mensch und nicht wie eine erfundene Figur. Seine Haltung Felix gegenüber fand ich am Anfang eingentlich nicht so nett, aber fast jeder hätte sich einer so aufdringlichen Person genauso gegenüber verhalten. Die beiden haben sich dann doch sehr schnell angefreundet.

Sprache:

Der Schreibstil hat mich sehr angesprochen. Geschrieben ist die Geschichte aus der Perspektive von Max selbst Die Sprache fand ich sehr passend und genau richtig gewählt. Die Beschreibungen sind vielleicht nicht bis ins tiefste Detail gegangen, aber das hätte auch nicht zu Max gepasst.

Besonderes:

Der Autor hat sich sehr viel Mühe gegeben und einige interessanten Ideen. Man kann über Whats App und Instagramm mit den einzelnen Charakteren in Kontakt treten. Auf Facebook gibt es einige Hintergrundinfos, wie z.B. Felix' kleines Hutlexikon oder auch Gisberts beste Lügengeschichten. Diese Ideen fand ich sehr gut. Mehr Info zu den Aktionen findet ihr unter www.bodenturbulenzen.de.

Fazit:

Zusammengefasst kann ich nur sagen, dass mich dieses Buch wirklich überzeugt hat. Es war lustig, spannend und hat mich einfach gepackt. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Deswegen gibt es:
5 Schmetterlinge

Freitag, 16. Januar 2015

Traumblut von D.C. Odesza und Lexy v. Golden

Cover:

 
 Allgemein:

Buchformat: E-Book/Taschenbuch
Seitenzahl: 388
Originalsprache: deutsch
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Kosten: 3,99 € / 11,90 €

Die ersten drei Sätze:

Ein eisiger Wind blies durch das Fenster, als Leya aufsah und Mélusine den Salon betrat. Mit ihren großen, lavendelfarbenen Augen blickte sie Leya entgegen, die auf dem Gesicht ihrer Freundin die Vorfreude sah. Leya lehnte sich auf der breiten weißen Couch zurück, hob ihre langen Beine auf die Sitzfläche und überkreuzte ihre Knöchel.

Klappentext:

Eine Stadt. Zwei Wesen – Traumdiebe und Illusionisten – die sie für sich beanspruchen wollen. Wieder finden die Sirasons – Die Spiele um die Herrschaft statt. Die vierundzwanzigjährige Leya wird von den Menschen gewählt, um als Traumdiebin an den Spielen teilzunehmen. Doch auch die Söhne des Herrschers, Yeal und Dijon, werden gewählt, um die Herrschaft der Illusionisten zu vertreten. Allerdings verlaufen die Spiele anders, als Leya erwartet. Die Etappen sind schwieriger, der Dämon in ihr wird viele Hindernisse überwinden müssen und sie steht immer einen Schritt davor, aufzugeben … Wird sie es schaffen, die Spiele zu gewinnen, damit die Traumdiebe die grausame Herrschaft des Lord Parsen ablösen können? Und was ist mit Yeal Parsen, der seine eigenen Absichten hegt und Leya mit seinen Illusionen manipuliert? Bleibt er weiterhin ihr ärgster Feind oder ist er bereit, sie die Spiele gewinnen zu lassen?

Rezension:

Die Traumdiebe werden von den Illusionisten unterdrückt. Die Menschen sind zweigeteilt in Träumer und Nichtträumer. Leya, eine der Traumdiebe, möchte sich dieser Herrschaft nicht mehr beugen. Bei den jährlichen Sirasons möchte sie kämpfen und gewinnen, um den jetzigen Lord und Herrscher zu stürzen. Sie schafft es vom Volk unter die Kandidaten gewählt zu werden und gibt alles, um zu gewinnen. Als sich jedoch herraus stellt, dass sie unter nicht fairen Bedingungen antritt, eskaliert die Situation. Als sich dann auch noch Yeal Parsen, der Sohn des jetzigen Herrschers, an ihre Fersen hängt, ist das Chaos perfekt und nichts kommt, wie man es erwartet.

Ehrlich gesagt war ich ein wenig enttäuscht von diesem Buch. Die Idee finde ich sehr gut, auch wenn mich das ganze ein wenig an Panem erinnert hat. Der Textstil wirkt unausgereift und die Wortwahl gefällt mir nicht wirklich. Das Buch lässt sich zwar sehr flüssig lesen, aber die Beschreibungen finde ich etwas unrund. Teilweise waren mir die Beschreibungen an den falschen Stellen.
Für mich wurde hier aber auch eine falsche Erzählperspektive gewählt. Hätte man in der Ich-Perspektive geschrieben, wäre die Geschichte ganz anders rüber gekommen. Ab der Hälfte des Buches ist die Perspektive zwischen Leya und Yeal gesprungen. Teilweise haben sich die beiden Perspektiven sogar vermischt.
Die Handlung war gut durchdacht und ist an sich stimmig. Ein paar Mal war diese für mich jedoch etwas verwirrend. 
Das Gebilde aus Illusionisten und Traumdieben fand ich gut durchdacht. Die Hauptcharacktere an sich waren mir sympathisch und haben sich der Geschichte gut angepasst. Sie haben so gehandelt, wie man es erwartet und haben sich mit der Geschichte entwickelt. Sie wurden vorgestellt und man hat nicht am Ende irgendwelche Characktereigenschaften gefunden, wo man sich dachte, dass diese grade dazuerfunden waren.
Es gab natürlich ein paar Überraschungen und Sachen, die man nicht ganz erwartet hatte. Das Ende fand ich sehr gelungen. Der Stil des Buches hat sich auch mit der Geschichte entwickelt. Die letzten 30 Prozent haben die Geschichte nochmal richtig rausgehauen. Denn den ganzen Anfang über und auch während der Spiele fand ich das Buch nicht wirklich spannend, da hatte mir irgendetwas gefehlt. Später kam jedoch dieses etwas.

Fazit:

Zusammengefasst kann ich sagen, dass mich dieses Buch enttäuscht hat und mir nicht wirklich gefallen hat. Die Idee war sehr gut, aber die umsetzung war nicht ganz ausgereift. Wirklich Schade.

Deswegen gibt es:
2 Schmetterlinge

Mittwoch, 14. Januar 2015

Winterzart von D.C. Odesza, A.J. Blue und Annie Stone

Cover:


Allgemeines:

Buchformat: E-Book / Taschenbuch
Seitenzahl: 204
Originalsprache: Deutsch
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Kosten: 3,49 € / 9,99 €

Die ersten drei Sätze:

Luise? Luise, was hast du gesagt? Ich kann überhaupt nichts verstehen, wenn du so weinst.

Klappentext:

Amelie, Cassandra und Luise buchen einen Wellnessurlaub in den Bergen, einfach mal ausspannen, die Seele baumeln lassen. Das ist zumindest, was Luise denkt. Amelie und Cassy wissen, dass es sich hierbei um eine Reise der besonderen Art handelt, die sie an ihre eigenen Grenzen bringt, ihnen allen die Möglichkeit gibt, neue Seiten an sich selbst kennenzulernen, und auch die ein oder andere festgefahrene Verhaltensweise über Bord zu werfen. D.C. Odesza schreibt Cassy, A.J. Blue schreibt Amelie und Annie Stone schreibt Luise. Drei Perspektiven einer gemeinsamen Geschichte, drei unterschiedliche Frauen auf dem Weg zu sich selbst.

Rezension:

Cassy, Luisa und Amelie sind beste Freundinnen und können unterschiedlicher nicht sein. Als Amelie Julian kennen lernt, lädt dieser sie und ihre Freundinnen in einen gemeinsamen Urlaub zum Spaßhaben ein. Doch leider nur, wenn sie zu dritt kommen. Luisa dazu zu begeistern ist unmöglich. Da diese aber im Liebeskummer vergeht, möchten Cassy und Amelie ihr helfen von ihm loszukommen und erzählen ihr, dass sie in einen Wellnessurlaub fahren. Dort angekommen ist das Chaos dann perfekt...

Dieses Buch war eindeutig ein Cover-Kauf. Ich hatte das Buch bei Andrea von LeseBlick gesehen und wusste, dass ich dieses Buch einfach haben musste. Enttäuscht wurde ich nicht, denn dieses Buch ist einfach der Wahnsinn. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und habe genau einen Tag gebraucht, um dieses Buch zu lesen.
Dieses Buch wurde von drei Autorinnen geschrieben. Jede Autorin schreibt aus der Sicht einer der drei Hauptprotagonistinnen. Anfangs war ich da etwas skeptisch, denn es sind ja auch drei verschiedene Schreibstile in diesem Buch. Aber genau diese verschiedenen Schreibstile macht das Buch zu etwas besonderem. Bas Buch lässt sich sehr leicht un flüssig lesen. Die Wortwahl ist unterschiedlich, aber gefällt mir trotzdem sehr gut.
Durch die unterschiedlichen Autorinnen bekommen die drei Protagonistinnen eine persönliche Note. Man sieht das ganze wirklich aus mehreren Perspektiven, denn jede hat ihre eigene Persönlichkeit. Man merkt wirklich, dass diese Personen von mehreren Autorinnen geprägt sind.
Die Handlung an sich ist sehr gut durchdacht. Es gibt eine große, gesamte Handlung und dazu noch kleinere einzelne Handlungen. Der Ablauf der Geschichte ist perfekt aufeinander abstimmt und das fasziniert mich sehr. Zwischendrin sind mir ein paar kleine Schreibfehler aufgefallen, aber diese haben das Lesevergnügen nicht gestört.
Dieses Buch gehört zum Genre Erotik. Für mich war es die perfekte Mischung aus Geschichte und erotischen Szenen. Diese waren natürlich sehr individuell, haben mir aber alle sehr gut gefallen. Diese sind mit viel Liebe gestaltet und sehr deatailreich.

Fazit:

Ein sehr gelungenes Buch, das ich nur empfehlen kann. Ehrlich gesagt hat es mich richtig umgehauen und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Deswegen gibt es:

5 Schmetterlinge

Dienstag, 13. Januar 2015

Was sich liebt, das rächt sich nicht von Rose Snow

Cover:


Allgemein:

Buchformat: E-Book
Seitenzahl: ca. 260
Originalsprache: deutsch
Kosten: 2,99 €

Die ersten drei Sätze: 

Diesmal verbocke ich es garantiert nicht. Entschlossen steige ich aus dem Auto und betrachte mein wunderschönes, neues Zuhause. Das hochherrschaftliche Stadthaus hat eine sonnengelbe Fassade und erinnert mit seinen verspielten Stuckverzierungen an mein altes Puppenhaus.

Klappentext:

Maya ist wieder Single - und dabei kann es auch gerne bleiben. Denn die chaotische Maya stolpert beinahe prinzipiell von einer Katastrophe in die nächste. Gerade erst hat sich der Ex als Betrüger entpuppt, nun stellt sich heraus, dass die neue Wohnung auch nicht viel besser ist: Umgeben von neurotischen Nachbarn und der verrücktesten Hausordnung der Welt wird die Probezeit zum gelebten Horror. Einziger Lichtblick ist der gutaussehende Nachbar Holger, in den sich Maya auch prompt verliebt. Leider wird aus Wolke sieben ganz schnell Hölle acht – denn Holger hat nicht nur ein Geheimnis, er betrügt Maya auch noch. Grund genug, es ihm so richtig heimzuzahlen. Wie gut, dass Mayas durchgeknallte Freundin eine Racheagentur leitet. Ohne Mayas Zutun entspinnt sich ein verhängnisvoller Plan, der plötzlich verdammt schiefläuft ...

Rezension:

Nach dem Reinfall mit ihrem Exfreund Jan, möchte Maya endlich auf eigenen Beinen stehen. Sie findet eine Wohnung in einem etwas schrägen Haus. Dort stolpert sie gleich über Holger und verliebt sich direkt in ihn. Katja, die Tochter von Holger, mach ihr das Leben zur Hölle. Herr Schönrichtig mit seiner Lady Grazie ist genauso ein Alptraum. Alles schreit nach Rache. Doch sie merkt schnell, dass dies nicht der richtige Weg ist und storniert den Racheplan. Doch irgendetwas läuft schief, denn Maya kämpft nun mit allen Mittel um den Racheplan zu boykottieren...

Ein echt gelungenes Buch und absolut fesselnd. Ich habe zwei tage für das Buch gebraucht. Der Schriftstil ist genauso super, wie bei dem zweiten Liebe trifft Rache Band "Racheengel küsst man nicht". Die Wortwahl war wieder super und passend. Das Buch liess sich sehr leicht und flüssig lesen.
Die Handlung ist sehr gut durchdacht und die Geschichte springt nicht in den Zeitpunkten, sodass man den Anschluss verliert oder sich nicht mehr zurecht findet. Die Geschichte hat einige Überraschungen parat. Man hatte zwar vermutet, dass der Racheakt eigentlich Maya gelten soll, aber die Auflösung war dann doch sehr überraschend und gelungen. Am Ende habe ich mich dann richtig gefreut.
Maya war mir von der ersten Seite an sympathisch. Sie ist absolut nicht perfekt und ein kleiner Tollpatsch. Sie hat das Talent von einem Fettnäpfchen ins nächste zu treten. Holger fand ich am Anfang nett und ich habe mich oftmals ertappt, dass ich ihm wirklich böse Absichten unterstellt habe. Er ist aber eigentlich ein sehr netter und lieber Mann und ich gönne den Beiden ihr Glück richtig. Die Personen in dem Buch wirken für mich schon fast real und wachsen einem richtig ans Herz.Ich finde es schade, dass es "nur" Personen aus einem Roman sind. Gerard kannte ich ja schon aus dem zweiten Band und da hat durch Rachels Sicht einen ganz anderen Eindruck von ihm gehabt. Maya denkt doch ganz anders über ihn. Das fand ich sehr interessant zu erleben.

Fazit:

Ich bin wirklich begeistert. Ich kann das Buch nur empfehlen. Dieses Buch hat die perfekte Mischung aus Spannung und Humor.

Deswegen gebe ich:
5 Schmetterlinge

Shadow Falls Camp - Erwacht im Morgengrauen von C.C. Hunter

Cover:

 
Allgemeines:

Buchformat: Broschiert
Seitenzahl: 528
Sprache: deutsch
Originalsprache: englisch
Originaltitel: awake at dawn
Verlag: FISCHER FJB
Kosten: 14,99 €

Die ersten drei Sätze: 

»Du musst es aufhalten, Kylie. Du musst! Oder es wird etwas Schreckliches geschehen – jemandem, den du liebst …«

Rezension:

Kylie hat sich damit abgefunden, dass sie nicht normal ist und hat sich im Camp eingelebt. Aber was ist sie? Langsam erkennt sie mehrere ihrer Fähigkeiten. Diese lassen sich leichter bestimmen, als die Frage was sie ist, denn irgendwie scheint sie ein wenig von allem zu sein und auch doch nicht. Ein Geist taucht die ganze Zeit auf und sagt ihr, dass eine Person, die sie liebt, bald sterben wird. Und weil das nicht genug ist, taucht Lukas wieder auf und Derek macht mit ihr schluss. Das Chaos scheint perfekt zu sein...

Ich war wieder von der ersten Seite an sehr gefesselt von dem Buch. Der Schreibstil der Autorin fasziniert mich. Er ist sehr locker und leicht zu lesen und man kommt sehr schnell vorwärts. Die Wortwahl gefällt mir auch sehr gut.
DIe Handlung scheint sehr gut durchdacht zu sein, denn es wirkt auf mich, als wäre nichts dem Zufall überlassen. Man ahnt, dass Kylie etwas besonderes ist und man ahnt, was sie ist. Das Einzige, was mich richtig nervt, ist dieser Zwiespalt, in wen sie jetzt verliebt ist. Das hatte mich auch bei House of Night genervt und geärgert.
Kylie und ihre Freundinnen sind mir noch immer sehr sympathisch, genauso wie in dem ersten Band. Sie sind sehr gut durchstrukturiert und wiedersprechen sich nicht. Perry und Derek dagegen werden mir immer unsympathischer. Aber das Ende des Buches lässt darauf schließen, dass Perry sich wenigstens geändert hat.

Fazit:

Zusammengefasst kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Dadurch, dass noch nicht alle Fragen beantwortet werden, bleibt es spannend und man möchte eigentlich direkt mit dem nächsten Band anfangen. Ein paar Kleinigkeiten nerven, aber damit kann man leben. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Deswegen gibt es:
4 Schmetterlinge

Sonntag, 11. Januar 2015

Ein Interview mit Celeste Ealain

Hallo meine Lieben,

um euch etwas neues und interessantes zu geben, habe ich mir überlegt, Interviews mit Autoren zu führen. Da ich bei sehr vielen meiner Beiträge die Bücher von Celeste Ealain erwähnt habe, möchte ich euch diese gerne etwas näher bringen und vorstellen.




Celeste Ealain ist dein Künstlername, oder? Wie lautet dein
richtiger Name?

Ja, es ist ein Künstlername, der mich fast zum Wahnsinn getrieben hat, bis er endlich gefunden war ;o) Celeste war immer schon mein Lieblingsname und steht für Himmel und blau/türkis. Und da Türkis meine Lieblingsfarbe ist – was auch im Großteil meiner Cover zu erkennen ist – konnte er nicht treffender gewählt werden. Der Nachname ist Irisch und steht für „Kunst“, da ich eine sehr kreative Seele bin. Neben dem Schreiben zieht es mich nämlich auch zur Malerei etc. hin.
Und wie ich im bürgerlichen Namen heiße? Das möchte ich hier nicht verraten, da ich mein Privatleben etwas schützen möchte. Interessierte Leser und Beobachter finden es dennoch auch so heraus, was sich nicht immer vermeiden lässt ;o)

Dass du dein Privatleben schützen möchtest, kann ich verstehen ;) Den Hintergrund deines Künstlernamens finde ich sehr interessant. Um dich besser kennenzulernen, wie würdest du dich in ein paar Sätzen beschreiben, bzw. vorstellen?

Ich würde mich selbst als ruhelosen, bunten, schrillen Tausendsassa beschreiben. Eine Abenteurerin, die nichts unversucht lässt, um das Leben kennenzulernen, in all seinen Facetten, Farben und Formen. Ich laufe dabei zwar immer wieder Gefahr zu viel gleichzeitig zu machen, aber scheinbar kann ich einfach nicht anders ;o) Ich liebe es zu reisen, Rätsel zu lösen und den Kontakt mit fremden Kulturen und exotischen/gefährlichen Tieren. Und ich bin die ungeduldigste und unnachgiebigste Person, die es gibt.

Da sind wir uns gar nicht so unähnlich, denn ungeduldig und ruhelos bin ich auch. Was magst du gerne, was vielleicht nicht so gerne?

Ich probiere gerne Neues, lerne gerne dazu. Tanzen und Singen sind ebenfalls Leidenschaften von mir, ob ich darin gut bin, will ich selbst nicht beurteilen :D Ich liebe exotisches Essen und Freizeitparks. Auch die Unterwasserwelt fasziniert mich. 

Ich mag es nicht ignoriert zu werden oder wenn Menschen unzuverlässig oder unpünktlich sind. Ich fühle mich unrund, wenn mir etwas rausrutscht und ich Menschen damit verletze und es nicht mehr rückgängig machen kann. Ich mag an mir das impulsive und oftmals übereilte Handeln überhaupt nicht.

Ich bin begeistert, Tanzen und Singen sind auch meine Leidenschaft. Singen kann ich zwar nicht, aber das hält mich nicht davon ab. Das Gefühl ignoriert zu werden kenne ich und finde es ebenso schrecklich. Du scheinst genauso ein Mensch zu sein, der sich sehr viele Gedanken um die Menschen zu machen, die dir am Herzen liegen. Dann kommen wir mal zu einem anderen Thema. Was machst du neben dem Bücher schreiben?

Ich arbeite im Dienst der Gemeinde Wien in Österreich, parallel schaffe ich auch Acrylbilder mit Spezialeffekten, die bereits dreimal international ausgestellt wurden. Modedesign und Innenraumgestaltung kommen in seltenen Fällen auch hinzu. Meine Lieben haben es also nicht so leicht mit mir, weil sie mich mit so vielen Leidenschaften teilen müssen.

Leicht vielleicht nicht, aber ich finde, dass diese Vielfalt genau zu den Beschreibungen deiner Person passen. Welche Genres liest du gerne? Welche Bücher magst du gar nicht?

Vom Genre her lese ich gerne Fantasybücher, ScienceFiction – wobei hier keine Raumschiffstorys gemeint sind – und erotisch angehauchte Literatur. Es kann gut und gerne ein Hauch Thriller dabei sein. Während mir bloße Liebesschnulzen, Krimis, Kriegsgeschichten, Western oder Alltagsstorys überhaupt nicht zusagen. Das spiegelt sich wohl auch in meinen eigenen Romanen wider. Ich mag es, wenn die Geschichten vom Mainstream abheben und mit Spannung und Action gespickt sind. 

Ich gehöre zu den Lesern, die ein Buch zur Seite legen, wenn die ersten zehn Seiten mich nicht fesseln können. Und wenn Teil eins einer Romanreihe mich zu guter Letzt nicht überzeugen konnte, lese ich auch die anderen nicht. Für mich ist es auch ein No-go, das Ende vorher zu lesen ;o)

Das ist ja auch das, was an deinen Geschichten so besonders ist. Sie sind nicht Mainstream. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Hat dich z.B. ein anderer Autor dazu inspiriert?

Nein, um ehrlich zu sein, war ich immer mehr ein Cineast als ein Bücherwurm – muss ich zu meiner Schande gestehen. Daher war es auch James Camerons „Avatar“, der mich so beeindruckt hat, endlich einer meiner Geschichten aus dem Kopf aufs Papier zu extrahieren. Im Grunde genommen hatte ich seit meinem 11. Lebensjahr Ideen und Tagträumereien, um monotone Situationen zu überbrücken oder einfach mit einem Lächeln einzuschlafen. So ist das erste Wort von „Enujaptas Fluch“ 2012 über die Tastatur des Laptops verewigt worden.

Avatar war auch ein sehr beeindruckender Film. Wenn du eine neue Geschichte schreibst, schreibst du spontan und lässt dich von der Geschichte leiten? Oder denkst du dir zuerst den gesamten Plot aus und schreibst dann anhand des „fest“ vorgegeben Plots?

Ich gehöre zu den stark strukturieren Künstlern. Meine Geschichten „erscheinen“ beinahe komplett in meinem Kopf, zumeist während ich eigentlich mitten im Schreiben eines anderen Romans bin ;o) Dann skizziere ich die Idee in einem Storyboard von ein paar Seiten (ca. 20) und dann kommt es in die Warteschleife für die Umsetzung. Und ich denke mir, solange das so reibungslos und ohne Schreibblockaden Spaß macht, möchte ich diese Passion weiterführen. Ich glaube nicht, dass ich unter Druck und Zwang auf einem weißen Papier adhoc eine Story fabrizieren könnte. Deswegen hoffe ich, die Ideen gehen mir niemals aus und dass die Leser weiterhin Freude an meinen Romanen haben. Denn ihre tollen Rückmeldungen und Kontaktaufnahmen berühren mich und motivieren mich weiter an mir zu arbeiten.

Dann hoffe ich, dass es dir noch sehr lange Spaß macht und ich finde genau das merkt man auch in deinen Büchern. Wenn du eine Geschichte schreibst, sind die Charaktere frei erfunden, oder ähneln sie Freunden, Verwandten oder vielleicht auch Menschen, die du nicht so gerne hast?

Also ich glaube, jeder Autor, der behauptet seine Charaktere seien frei erfunden, sieht das völlig falsch. Denn wir KÖNNEN nur Protagonisten und Antigonisten erschaffen, aus einem Konvolut an Eindrücken, die wir durch das Zusammenleben mit Menschen oder dem Beobachten von Filmen und Co. vorab gewonnen haben. Jeder Mensch da draußen hinterlässt Spuren in unserem Leben; Gestiken und Mimiken werden unbewusst gespeichert und hinterlassen Erkenntnisse oder stoßen einem ab. Genau diese Momentaufnahmen, Erfahrungen und Emotionen schüttet ein Autor dann in die Charaktere, um sie zu formen und lebendig zu machen. Es ist unbewusst, aber in jeder einzelnen Kreation stecken kleine Bestandteile realer Menschen, die einem nahe liegen oder lagen, die wir gehasst haben, die uns geprägt oder beeindruckt haben. Und in meinem Fall kann ich auch behaupten, auch mich selbst darin wiederzufinden. 

Dein aktuelles Buch ist der zweite Band der ISAY-Reihe. Magst du dazu ein paar Worte sagen?

Ja, gerne. In diesem Band der SciFi-Fantasyreihe war mir die innere Zerrissenheit von Silena, einer der Protagonisten, sehr wichtig. Ich wollte aufzeigen, wie schnell man als Mensch auf die schiefe Bahn gerät und wie blind man aufgrund von Verunsicherung und Zweifel wird. Die Reihe ist als Vampirgenre gereiht, wobei ich es selbst gar nicht so empfinde. Ich habe nur eine Spezies gebraucht, die sich von Blut ernährt, obwohl sonst kaum ein Klischee der bekannten Blutsauger in dem Roman zutrifft. Ich vereine eine moderne Zeit, auf einem fremden Planeten mit aktuellen Problemen wie Intrigen, Verrat, Liebe, Verlust, Freundschaft und Angst. Die Entwicklung der Antigonisten hat mir in diesem Teil besonders gefallen, weil mir erstens wichtig ist, dass der Leser es immer wieder liebt sie zu hassen, aber dennoch in ihr Inneres blicken können, um zu erfahren, wie sie so geworden sind oder welche Sicht sie so handeln lässt. Mir war Tempo und Spannung wichtig und ich bemühe mich mit mehreren Erzählsträngen und Perspektivenwechsel dem Leser so viel Abwechslung und Überraschung zu bieten, wie möglich ;o) Ich hoffe, es ist mir gelungen.

Das stimmt. Mit einem klassichem Vampirroman hat das Buch nicht viel zu tun. Abwechslung und besonders Überraschungen sind dir gelungen, genauso, dass man in das Innere der Antigonisten sehen kann. Wie bist du auf die Idee des Buches gekommen? Was inspiriert dich bei deinen Geschichten?

Ich muss dir ehrlich gestehen, ich frage mich das noch heute. Die charakteristischen weißen Augen mit den glühend blauen Ringen sind bei Teil 1 plötzlich in mein Leben getreten und haben mir ihre Geschichte erzählt. Ich könnte mich nicht mehr erinnern, gerade ein Buch oder einen Film mental inhaliert zu haben, das/der mich so beindrucken hätte können oder in die Idee eingeflossen wäre. Bei Teil 2 war es Asrael, der auf beängstigende und mystische Art seine Berechtigung in der Geschichte einfach so beansprucht hat. 

Ich erkenne in meinen Romanen jedoch immer wieder aktuelle Ereignisse in meinem Leben, die ich vielleicht darin verarbeite. Somit stimmt es womöglich auch: Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst.

Da kann ich dir nur zustimmen. Ich habe das Buch gelesen und meine eigene Meinung dazu gebildet. Mich würde es interessieren, was Du mit dem Buch aussagen möchtest und ob genau diese Aussage bei den Lesern angekommen ist.

Das ist eine schwierige Frage, da jeder Leser die Geschichte individuell empfindet und auch das Feedback immer unterschiedlich ausfällt. Für mich haben mehrere Aspekte in dem Roman eine Rolle gespielt. Einerseits wie blind man durch Verunsicherung, Zweifel und Gier werden kann. Wie rasch man den falschen Weg einschlägt oder man andere Individuen all zu rasch in eine Box schmeißt oder sie anfeindet. Andererseits das jede Freundschaft Höhen und Tiefen durchlebt und dennoch bestehen kann. Ich wollte auch zeigen, dass so viel Hass gegeneinander letztendlich dazu führt, dass alles zerstört wird und IMMER – zu jeder Zeit – das Ruder herumgerissen werden kann, wenn es um ein höheres Ziel geht und alle zusammenhalten. Man soll nie aufgeben und auch die Hoffnung nicht all zu rasch aufgeben. Da draußen geschehen Wunder und zumeist durch unsere eigene Hand ;o)

Und ich bin der Meinung jeder Leser erkennt eine andere Botschaft in dem Roman „Ich bin … das Chaos“ und das finde ich schön. Jeder pickt sich die Moral heraus, die ihm an nahesten steht.

Die Cover der ISAY-Reihe sind sehr ähnlich. Wie bist du auf die Idee gekommen, diese Cover so zu gestalten?

Hier kann ich getrost meinen Finger auf meine Grafikerin Viktoria Petkau lenken. Sie ist eine kreative Seele, die immer bekannter wird und das zu recht. Wobei ich es ihr gewiss nicht leicht gemacht habe, da ich eine sehr schwieriger und schwer zufriedenstellende Kundin bin ;o) Als sie Teil 1 kreiert hatte, war ja noch nicht die Rede von einer Trilogie, daher ist es nachträglich auch sehr kompliziert der Story entsprechend passende Cover nachzuproduzieren. Daher Hut ab an die Künstlerin. Sie hatte die Idee aufgrund meiner Schilderungen im eigenen Ermessen gestaltet und die Reihe kommt sehr gut an.

Da kann ich nur zustimmen. Hut ab, denn die Cover sind echt gelungen. Wir haben ja erfahren, dass du strukturiert schreibst. Mich würde interessieren, wie lange schreibst du so an einem Buch schreibst?

Anya Omah – eine Schreibkollegin – meinte einmal, ich arbeite wie eine Maschine, da ich so strukturiert und geplant meine eigenen Vorgaben und Ziele umsetze, sodass ich von der Entstehung, Recherche und dem Schreiben zwei bis drei Monate benötige. Meine Romane haben zwischen 280 und 360 Seiten. Wobei hier NICHT das Lektorat und das Lesen der Betaleser inkludiert ist, nur ein mehrfaches Korrekturlesen durch mich, sowie die Überarbeitung über Papyrus. Mir ist aber bewusst, dass ich dieses Tempo auf Dauer nicht aufrecht halten kann, da ich parallel Co-Autorin und Betaleserin bin, einen Blog betreue, eine Homepage mache, Leserunden organisiere, Werbung vorantreibe, die Cover und Werbematerialien bestelle, im engen Kontakt mit Lesern und Bloggern gefordert bin, Interviews gebe, die Formatierung und die Veröffentlichung meiner Bücher selbst betreue und mit jedem Roman wächst die Herausforderung ;o) Aber es macht Spaß, wie kann man sich dann anders verhalten ;o)

Da muss ich deiner Schreibkollegin recht geben. Das ist echt schnell. Selbst wenn es länger dauert, werden die Leser nicht traurig sein, denn ich warte lieber länger auf ein Buch, dafür ist es dann aber auch gut. Jetzt habe ich noch eine richtig fiese Frage zum Abschluss und hoffe, du nimmst sie mir nicht übel ;) Welches deiner bisher veröffentlichen Bücher gefällt dir am besten?

Hmmm, da tu ich mir etwas schwer. Ich wanke zwischen „Die verschollene Rasse Mensch“ und „Ich bin … das Ende“, was wohl auch die Käufer so sehen ;o) Aber jede meiner Storys liegt mir am Herzen, weil meine Ideen wie Kinder sind und man emotional daran hängt. Natürlich weiß man, dass nicht jede Story ein Bestseller sein kann, aber dass muss es ja auch nicht und gehört zu dieser Berufung dazu ;o)

“Ich bin... das Ende” fand ich auch wirklich gut, aber ich bin ein absoluter Fan von “Die verschollene Rasse Mensch”. Aber auch die anderen Bücher fand ich echt super und gelungen.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten. Dafür danke ich dir sehr. Ich freue mich schon, wenn dein nächstes Buch erscheint ;)

Mittwoch, 7. Januar 2015

Zurück nach Hollyhill von Alexandra Pilz

Cover:


Allgemeines:

 Buchformat: HardCover
Seitenzahl: 352
Originalsprache: deutsch
Verlag: HEYNE Verlag
Kosten: 16,99€

 Die ersten 3 Sätze:

Emily hatte den Brief bestimmt schon Dutzende Male gelesen, aber die Worte aus Fees Mund zu hören, bescherte ihr eine Gänsehaut. »Okay, stopp! Lies den letzten Absatz noch mal«, forderte sie ihre Freundin auf und rieb sich mit den Handflächen über die Arme.
 
Klappentext: 

Wie weit würdest du gehen? Um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvoll einsame Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken...
 
Rezension:

Als Emily einen mysteriösen Brief von ihrer toten Mutter bekommt, ahnt sie nicht, dass dieser ihr Leben komplett verändern wird. Sie macht sich, trotz der Warnungen ihrer Großmutter, auf den Weg und sucht das Dorf Hollyhill in England. Als sie in dem Dorf ankommt, wird sie nicht sehr freundlich aufgenommen. Matt, in den sie sich auf anhieb verliebt, verachtet sie regelrecht. Als sie entführt wird und mit Matt zusammen in die Vergangenheit springt, gibt es für sie kein zurück mehr...

Anfangs war ich etwas skeptisch, da man bis zu Hälfte des Buches nicht so ganz versteht, was so besonders an diesem Dorf ist. Bis dorthin hat das Buch auch nichts mit Zeitreisen zu tun. Als es dann aber um das Zeitreisen geht, habe ich mich an die Zeitenzauber Trilogie von Eva Völler erinnert gefühlt, denn dort sind die Protagonisten auch in die Vergangeheit gereist, um etwas zu verhindern.
Ab dem Zeitreisen versteht man, warum sie entführt wurde und auch das Verhalten mehrer in dem Dorf. Das finde sich sehr gut gemacht. Ausserdem gibt es noch ein paar Überraschungen, mit denen man eigentlich nicht wirklich gerechnet hätte, auch ein paar traurige.
Dennoch gefällt mir dieses Buch. Der Schreibstil lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Es werden nach und nach Geheimnisse gelüftet, aber nicht zu schnell und nicht zu viele auf einmal. Dadurch bleibt das Buch spannend und interessant. 
Emily wirkt anfangs sehr schüchtern und traurig. Sie ist neugierieg un fragt sich öfters, warum sie sich überhaupt auf die Suche nach dem Dorf macht. Ich fand sie von Anfang an sehr sympathisch. Mit dem Buch hat sie sich weiterentwickelt und ist mutiger geworden. Sie lässt nicht viele an sich ran, aber wenn das mal passiert ist, dann ist sie eine sehr treue Freundin. Das ganze macht sie sehr sympathisch.
Matt dagegen wirkt erstmal nicht sehr nett. Seine abweisende Haltung gefiel mir gar nicht. Dennoch mochte ich ihn trotzdem von Anfang an. Man hat gemerkt, dass er eigentlich nicht so ist, wie er getan hat.

Fazit:

Mir hat das Buch gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft, auch ohne Perspektivenwechsel, dass das Buch spannend und interessant bleib. Vielleicht erinnert es ein wenig an die Zeitenzauber Trilogie, aber es ist trotzdem was eigenes, was sich zu lesen lohnt. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Deswegen gibt es:
4 Schmetterlinge

Samstag, 3. Januar 2015

Stirb leise, mein Engel von Andreas Götz

Cover:


Allgemeines:

Buchformat: Hard Cover
Seitenzahl: 365
Originalsprache: deutsch
Verlag: Friedrich Oetinger
Kosten: 16,95€

Die ersten drei Sätze:

"Ich hab Angst, Tristan." Bitte nicht! Du killst mich, Mädchen. Mach jetzt bloß keinen Rückzieher!

Klappentext:

Drei tote Mädchen, ein dunkles Geheimnis und ein teuflisches Spiel: ein Thriller, der unter die Haut geht! München, das Ende eines heißen Sommers. Drei Mädchen sterben innerhalb weniger Wochen und wie es scheint, aus eigenem Entschluss. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn alle drei wollten mit ihrer großen Liebe in den Tod gehen. Und sie ahnten nicht, dass ausgerechnet er, der mit ihnen sterben wollte, sich als ihr schlimmster Feind entpuppen würde. 

Rezension:

Saschas Leben ist verkorkst. Sein Vater ist während des Dienstes gestorben und seine Mutter stürzt sich in Arbeit. Deswegen schickt sie ihn zum Psychologen. In seine neue Nachbarin Joy verliebt er sich direkt, will sich das aber nicht eingestehen. Vor einer Therapiestunde lernt er Nathalie kennen. Diese lässt ihn aber wegen einem geheimnisvollen Tristan sitzen. Als Nathalie sich das Leben nimmt, versteht Sascha gar nichts mehr. Er fängt mit Joy an, Nachforschungen anzustellen. Er möchte Tristan finden und ihn fragen, warum Nathalie sich umgebracht hat. Durch seine Nachforschungen stößt er jedoch auf ein Geheimnis und ahnt gar nicht, wie sehr er in dem ganzen mit drin steckt.

Nachdem ich nach den ersten 12 Seiten ein halbes Jahr Pause gemacht hatte, habe ich dieses Buch endlich verschlungen. Ich kann noch immer nicht verstehen, warum, denn dieses Buch ist absolut der Hammer. Dieser Thriller geht absolut unter die Haut.
Ich habe mich anfangs gefragt, was das Buch mit Sascha zu tun hat, denn erwartet hätte ich, dass es um ein Mädchen geht, dass diesen Mysteriösen kennen lernt und es so einen Wettlauf gegen die Zeit gibt. Aber als Sascha Natalie kennen lernt und man ahnt, dass sie stirbt, war es logisch, dass er ermitteln wird und auf einige Überraschungen stoßen wird.
Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Die Wortwahl des Autors gefällt mir sehr. Dadurch, dass sehr häufig die Perspektiven gewechselt werden, bleibt das Buch sehr spannend. Am meisten hat mir gefallen, wenn man in der Perspektive des Mörders war.
Die Charaktere waren auch sehr gut durchdacht und handeln auch demnach.
Dieses Buch geht auch ein wenig tiefer. Der Mörder hat schwere psychische Probleme, weil dieser von seinen Eltern nicht als das akzeptiert wurde, was er war. Es weist die Eltern darauf hin, ihre Kinder so zu akzeptieren, wie sie sind und sie deswegen nicht zu verurteilen, dass sie vielleicht ein Mädchen sind, anstatt ein Junge. Denn die Zurückweisung der Eltern kann ziemlich viel mit den Kindern machen. 

Fazit:

Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist spannend, geht unter die Haut und ist tiefgründig. Alles, was das Herz begehrt.

Deswegen gibt es:
5 Schmetterlinge

Ich bin ... das Chaos von Celeste Ealain

Cover:


Allgemeines:

Buchformat: E-Book
Seitenzahl: ca 303 
Originalsprache: deutsch
Kosten: 3,99 €

Die ersten drei Sätze:

Die zierlichen, langen Finger des Wesens strichen wehmütig über den Geist des Raumschiffes. Das Bedienpult - das Gehirn -  das alle Ereignisse der letzten dreihundertacht Jahre auf fremden Gefilden aufgezeichnet hatte, würde als einziger Zeuge ihrer Rasse auf diesem Planeten bleiben. Die Entscheidung, die verbleibende Energie der Wächter für immer aufzugeben, resultierte bereits aus der neuen Besinnung der Völker auf Perlon 2.

Inhalt:

Nicht nur Vampire, durch ihr Blut in einen Wandlungsprozess gezwungen und zu Außenseitern der Gesellschaft geworden, verfolgen sie. Der Rat sieht sich gezwungen, brutal über Silena zu richten und sie fügt sich einer Gefängnisstrafe, um den Ausbruch eines Bürgerkrieges zu verhindern. Währenddessen folgt ihr Geliebter Edrian einer Spur, die ein beunruhigendes Phänomen im Dschungel offenbart. Zu spät erkennt er, dass sein alter Feind Magnus einen schlafenden Riesen geweckt hat … Silena war nicht das einzige Projekt der Wächter

Rezension:

Für Selina und Edrian läuft es endlich mal gut und sie können in Ruhe zusammen leben. Als es an der Tür klopft, wird Selina jedoch festgenommen. Schuld daran ist ihre frühere Liebe Lucil. Als auch noch ein Bürgerkrieg ausbricht, geben ihr alle die Schuld. Edrian macht sich, nachdem Selina festgenommen wurde, auf den Weg um ihre Unschuld zu beweisen. Er ahnt nur nicht, dass sein Feind Magnus nach Selinas Herkunft forscht und dieser etwas frei lässt, dass die Welt zerstören kann. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Der erste Band der ISAY-Trilogie hatte mir gefallen, aber dieser Band hat mich richtig mitgerissen. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. In Celeste habe ich eine neue Lieblingsautorin gefunden.

Dieser Band baut direkt darauf auf, was im ersten Band passiert ist und es liegt nicht viel Zeit dazwischen. Man sollte sich daher auf jeden Fall nochmal den ersten Band in Erinnerung rufen. Mir waren die Handlungen des ersten Bandes noch gut in Erinnerung und somit gelang mir der Einstieg sehr schnell. Der Plot wirkte auf mich klar strukturiert und es war nichts dem Zufall überlassen. Wenn man denkt, dass man die Lösung gefunden hat, dann wird man überrascht, dass es doch nicht so ist. Genau das gefällt mir so gut an den Büchern von Celeste Ealain. Das Einzige, was mich gestört hat ist, dass mir persönlich zu viele Personen gestorben sind.
Der Schreibstil lässt sich sehr gut und leicht lesen. Dadurch ist die Geschichte sehr gut zu verstehen und man fühlt sich direkt mitten drin. Durch mehrere Perspektivenwechsel bleibt die Geschichte sehr spannend. Dadurch lernt man aber auch die Charaktere besser kennen.
Die Personen sind auch gut durchdacht und die Charaktereigenschaften aus dem ersten Band wurden gut eingehalten. Es haben sich alle mit der Geschichte entwickelt und sich nicht einfach so verändert.

Fazit:

Zusammengefasst kann ich nur sagen, dass ich wieder total begeistert war. Ein absoluter Page-Turner. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Deswegen gibt es:
5 Schmetterlinge